Paula braucht schon ihre Zeit, um an den Opa zu kommen

Wei├čdornbl├╝te und St├Ârche                            ein Bericht von Dr. Aderholz
Bericht von der Flugreise nach Ostpreu├čen in die Elchniederung und Samland vom 19. – 27. Mai 2014
Organisation: ÔÇ×Partner-Reisen“ Reiseleitung:  Dieter Wenskat

1. Tag  19. Mai 2014 - ein Montag. 
07.00 Uhr Unsere Anreise von Magdeburg mit der Stra├čenbahn zum Hauptbahnhof.
08.08 Uhr Regionalzug Re1 nach Berlin-Charlottenburg (Ankunft 9.40 Uhr)
10.30 Uhr mit dem Bus 109 zum Flughafen Tegel (TXL)          20 Minuten
13.05 Uhr Abflug mit ÔÇ×Air Berlin“  nach K├Ânigsberg  Propellermaschine (80)
15.15 Uhr Ankunft Kaliningrad: Ortszeit, Zeit-Differenz: 1 Stunde

Die Reise begann mit einem Treffen der Reisegruppe (42) in der Eingangshalle des K├Ânigsberger Flughafens mit unserem Reiseleiter Herrn Wenskat.
Fahrt mit einem modernen Neoplan-Bus nach Tilsit.                 Dolmetscherin: Larissa                 Fahrer:  Sascha (Alexander)
Die Fahrt ging zun├Ąchst ├╝ber eine neue Autobahn. Mit zunehmenden Abstand zu K├Ânigsberg (~10 km) wurde die sichtbare Bebauung einfacher und die Qualit├Ąt der Stra├če sank merklich. Die angrenzenden riesigen Wiesen erstrahlten in pr├Ąchtigem Bl├╝tenwei├č vieler verstreuter Wei├čdornstr├Ąucher. Diese Wiesen werden nicht bewirtschaftet, sie ÔÇ×verbuschen“, die Natur kehrt zur├╝ck.
19.30 Uhr Ankunft in Tilsit im Hotel Rossia am Hohen Tor. Der Elch steht heute in einer kleinen Anlage gegen├╝ber dem Hotel am Eingang zur Hohen Stra├če.
Das Hotel war von gehobenem Standard und offerierte gute Hausmannskost, die schmackhaft zubereitet war. Die R├╝ckseite des Geb├Ąudes war erb├Ąrmlich. Der Zugang zum Hotel ist behindertengerecht. Ein Personenaufzug ist vorhanden.
Regierungsbezirke 1922Karte-Kaliningrad1
                                 Karte-op1922                        Rundfahrt gen S├╝dosten:
2. Tag  20. Mai 2014 Temperatur ~200C, bedeckt, mittags leichter Regen
9.00 Uhr Abfahrt des Busses.            Kurzandacht: ÔÇ×Glaube, Liebe, Hoffnung“
Insterburg, Georgenburg, Trakehnen, Gumbinnen, Breitenstein, Ragnit
Fahrt zum Gest├╝t Georgenburg ├╝ber Insterburg. Angemeldete F├╝hrung durch das Gest├╝t samt Besichtigung der Stallungen. Weiterfahrt nach Trakehnen. Keine Besichtigung im Museum m├Âglich, da nicht angemeldet. Wir wurden von einem Regenschauer ├╝berrascht. Mittagessen in einem kleinen Restaurant in Trakehnen. Danach gab es Probleme mit dem Anlasser des Busses. Die Reisegruppe nahm dies gelassen hin und lie├č unseren Fahrer Sascha werkeln. Er hat die Reparatur durchgef├╝hrt (~ 45 Minuten). Dann ging die Fahrt weiter wie geplant zun├Ąchst nach Gumbinnen. Es gab eine kurze Fahrt durch die Stadt. Weiter ging es nach Breitenstein. Die Storchennester auf der Kirchenruine wurden intensiv fotografiert. ├ťberall sahen wir bewohnte Storchennester. Selbst auf Strommasten wurde oft genistet. Das Argument, dass diese ÔÇ×E-St├Ârche“ f├╝r das An- und Abschalten der Stra├čenbeleuchtung zust├Ąndig seien, wurde nicht akzeptiert…
Der Schuldirektor und Museumsleiter, Jurij Userzow, hat 1981 ein privates Ostpreu├čen-Museum gegr├╝ndet. Dazu geh├Ârt auch ein Archiv der alten Ortschaften. Es ist bereits sehr weit gediehen und zeugt vom zunehmenden Interesse an der Geschichte des Landes vor 1945.

In Ragnit sahen wir die Ruinen der zweitgr├Â├čten Burg des Deutschen Ordens. Der Verfall ist enorm und unaufhaltsam. Unterwegs sahen wir hin und wieder eine einzelne Kuh oder ein einzelnes Pferd (angepflockt) auf riesigen Wiesengrundst├╝cken. Zu Zeiten der Kolchose durfte man nur eine einzige Kuh privat besitzen – und so scheint es geblieben zu sein. Insgesamt haben wir nur ~5 – 10 Kuhherden (~30 Tiere) gesehen. Abgesehen von diesen Kuhherden hatten wir den Eindruck, dass es mehr St├Ârche als K├╝he gibt.
Bei der R├╝ckfahrt haben wir kurz vor Tilsit die fortgeschrittenen Arbeiten am Bau einer neuen Br├╝cke ├╝ber die Memel sehen k├Ânnen.

Elchniederung:
3. Tag 21.Mai 2014   Temperatur ~240C,   sonnig
9.00 Uhr Abfahrt des Busses.  Kurzandacht: ÔÇ×Glaube, Liebe, Hoffnung“
Elchniederung s├╝dlich der Gilge
Zun├Ąchst geht es nach Heinrichswalde. Die dortige Kirche befindet sich in einer Phase der Rekonstruktion. Es k├Ânnen darin auch Gottesdienste abgehalten werden. Spontan wurde das alte Kirchenlied ÔÇ×Lobe den Herren“ angestimmt.  Das Gemeindehaus der ~60 k├Âpfigen evangelischen Gemeinde wurde ebenfalls besucht. Dann ging die Fahrt weiter nach Kreuzingen und vorbei an Gro├č Friedrichsdorf in das Gro├če Moosbruch . W├Ąhrend der Fahrt wurden alte Lieder gesungen, wobei ÔÇ×├ännchen von Tharau“ nicht fehlte. Ziel war die Moorstation bei Hohenbruch / Lauknen, die von J├╝rgen Leiste aufgebaut und geleitet wird. Nach einem Vortrag versorgte er eine Gruppe mit Gummistiefeln und f├╝hrte sie auf einem Lehrpfad durch das angrenzende Moor zu einem Aussichtsturm. W├Ąhrend dessen wurde in der Station ein Mittagessen vorbereitet (die Reisegruppe war angemeldet).
Anschlie├čend wurden in Gerhardsweide im Kindergarten (ein muss f├╝r Dieter Wenskat) mitgebrachte Geschenke f├╝r die Kinder ├╝bergeben. Das Stra├čendorf hatte noch f├╝r einige Mitreisende besondere Bedeutung und wurde eingehender betrachtet.
Wieder waren wir von der Vielzahl der St├Ârche sehr beeindruckt. Der Stra├čenzustand lie├č wie fast im gesamten Gebiet der Elchniederung sehr zu w├╝nschen ├╝brig. An Reparaturen wurde gearbeitet.

Elchniederung:
4. Tag 22. Mai 2014  Temperatur ~260C,   sonnig
9.00 Uhr Abfahrt des Busses. Kurzandacht: ÔÇ×Glaube, Liebe, Hoffnung“
Elchniederung n├Ârdlich der Gilge
Die erste Station war Neukirch. Der dortige Halt galt dem Geburtshaus von Sabine Aderholz, geb. Bersick. Von der Dorfkirche sind nach der sowjetischen Abwirtschaftung und einem Brand 1995 nur noch Teile der Au├čenmauern und des Turmes ├╝brig geblieben. Das deutsche Kriegerdenkmal (ohne Namens-platten) ist frisch gestrichen.
In Kuckerneese hielten wir im Ortszentrum und sahen die auch hier verfallende Kirche. Wir fuhren weiter ├╝ber J├Ągerh├Âh und Herdenau nach Karkeln. Dort konnte man einen Blick auf das Kurische Haff werfen, wobei der Schilfg├╝rtel st├Ârend war. Der kleine Kaufladen im Ort  zeugt von einer umfassend guten Versorgung – sofern man das n├Âtige Geld verdient. Weiter ging es zum Jagdschloss Pait, der so genannten ÔÇ×G├Âring-Datscha“. Sie ist teilweise saniert und k├Ânnte als Tagungsort dienen. Das Problem dabei ist die verkehrstechnische Erreichbarkeit. Um nach Rauterskirch zu kommen fuhren wir zur├╝ck ├╝ber Kuckerneese – die Gilgebr├╝cke – Neukirch nach Seckenburg mit Stopp und Fu├čmarsch zum Gilgedeich. Es bot sich ein sch├Ânes Panorama der Fluss-landschaft. Es wurden H├Ąuser im Abbruchstadium gesehen. Sie dienen als Steinbruch, die Ziegel werden abgeklopft und weiter verwendet.
 In Rauterskirch besuchten wir die achteckige Ruine der Kirche, die mit acht Storchennestern besetzt war. Es gibt eine russisch- und deutsch-sprachige Gedenktafel. Die R├╝ckfahrt f├╝hrte erneut ├╝ber Neukirch nach Tilsit.

Transfer nach Cranz ├╝ber Labiau:
5. Tag 23. Mai 2014
  Temperatur ~280C,   sonnig
Hotel ÔÇ×Baltische Krone“
8.00 Uhr Abfahrt des Busses.            Kurzandacht: ÔÇ×Glaube, Liebe, Hoffnung“
Erster Halt war das neue ( ~3 Jahre alte) orthodoxe Frauenkloster in Argendorf. Die pr├Ąchtige Anlage konnte besichtigt werden sowie eine Strau├čen-Farm in unmittelbarer N├Ąhe des Klosters.
Weiter ging die Fahrt ├╝ber Kreuzingen nach Labiau. An der Adlerbr├╝cke ├╝ber die Deime stiegen wir aus und gedachten der Zeit, als diese Br├╝cke ein Nadel├Âhr f├╝r die Fl├╝chtlingstrecks war. Die Ortsbesichtigung war individuell z.B. zur orthodoxen Kirche.
Anschlie├čend ging die Fahrt ├╝ber die Autobahn n├Ârdlich an K├Ânigsberg vorbei nach Cranz zum Hotel ÔÇ×Baltische Krone“ Wegen Stra├čenbauarbeiten musste das Gep├Ąck ~200 m per Hand selbst zum Hotel gebracht werden. Das Hotel war von gut b├╝rgerlichem Zuschnitt mit solider, schmackhafter Hausmannskost. Ein Fahrstuhl war vorhanden. Die lange Strandpromenade ist sehr sch├Ân angelegt. Es sind sogar ein paar Windr├Ąder zu sehen, ansonsten in Richtung NO beginnt der herrliche Sandstrand der Kurischen Nehrung.
Im Rahmen der Patenschaft mit Pinneberg sangen am Abend im Hotel Vorschulkinder f├╝r uns deutsche und englische Lieder. Ein Gitarrenduo beendete die gelungene Darbietung. Es wurde f├╝r die Musikausbildung gesammelt und kleine Geschenke wurden an die Kinder verteilt.
KaKarte Samlandrte des Samlands
Fahrt durch das Samland:
6. Tag 24. Mai 2014
  
Temperatur ~330C,   sonnig
9.00 Uhr Abfahrt des Busses       Kurzandacht: ÔÇ×Glaube, Liebe, Hoffnung“
Erste Station war Palmnicken. In der Ortsmitte sah man sanierte alte Herrensitze, die heute von Firmen (z.B. Bernsteinwerk) benutzt werden. Der Tagebau zur Gewinnung von Bernstein wurde - verbunden mit einer F├╝hrung -besichtigt. Anschlie├čend ging es weiter nach Pillau, wo wir den Hafen besichtigten, der eine so dramatische Rolle bei der Flucht gespielt hat.
Auf dem R├╝ckweg hielt der Bus in Heiligenkreuz (in der N├Ąhe von Palmnicken). Ein Mitreisender stieg aus, um nach einem alten Geb├Ąude zu suchen – es war nicht mehr auffindbar. Als er zur├╝ck kam erz├Ąhlte er mit Tr├Ąnen in den Augen, dass seine Familie hier 1945 von der russischen Front ├╝berrollt worden ist. Im Bus war es still – ganz still…
Da noch etwas Zeit verf├╝gbar war, wurde in Rauschen ein weiterer Stopp eingelegt. Auf der Hauptstra├če war ein buntes Treiben mit Verkaufsbuden – es war ein Samstagnachmittag – Rauschen ist wieder ein Kurort – aber ohne ausl├Ąndische Touristen (au├čer uns).

Fahrt nach K├Ânigsberg:
7. Tag 25. Mai 2014
    Temperatur ~300C,   sonnig
9.00 Uhr Abfahrt des Busses       Kurzandacht: ÔÇ×Glaube, Liebe, Hoffnung“
Erster Halt war auf dem Hansa-Platz. Dort konnte man hineinh├Âren in einen Sonntagsgottesdienst der gro├čen orthodoxen Kathedrale. Danach ging es zum Dom mit den Denkm├Ąlern von Kant und Herzog Albrecht, dem Gr├╝nder der K├Ânigsberger Universit├Ąt. Im Dom fand ein Orgelkonzert statt. Anschlie├čend gab es eine Rundfahrt auf dem Pregel mit einem Schiff. Das Kant-Denkmal vor der Universit├Ąt wurde besichtigt, der Befehlsbunker von General Otto Lasch ist heute ein Museum. Aus Zeitmangel konnten wir es nicht besichtigen. Zur├╝ck fuhren wir vorbei am Sackheimer Tor und dem K├Ânigstor. Beide Tore sind gut restauriert. Parallel zum Litauer Damm fuhren wir aus der Stadt heraus zur├╝ck nach Cranz. Ein Wetterumschlag deutete sich durch Nebel an.

Fahrt ├╝ber die Kurische Nehrung:
8. Tag 26. Mai 2014    Temperatur ~280C,   sonnig
9.00 Uhr Abfahrt des Busses      Kurzandacht: ÔÇ×Glaube, Liebe, Hoffnung“
Erster Halt war an der Vogelwarte von Rossiten. Wir bekamen eine F├╝hrung samt Vorf├╝hrung einer Beringung. Der zweite Halt galt dem ÔÇ×tanzenden Wald“, einer gro├čen Baumgruppe mit skuril gewachsenen St├Ąmmen. Im Wald gab es ein paar nicht sehr aggressive M├╝cken.
Der dritte Halt galt der Epha-D├╝ne ( 63 m hoch, Fu├čweg vom Parkplatz). Von dort gab es einen herrlichen Ausblick ├╝ber die D├╝nenlandschaft, das Kurische Haff bis hin├╝ber zur Elchniederung auf der anderen Haff-Seite. Es w├Ąre ein phantastisches Segelrevier. Auf der Seeseite blieben wir ~2 Stunden am Strand.
Auf der R├╝ckfahrt hielt der Bus in Sarkau, um den Badestrand zu inspizieren.

Abschied und R├╝ckfahrt:
9. Tag 27. Mai 2014    Temperatur ~200C, bedeckter Himmel, starker Nordwind
10.00 Uhr Treffen von Vertretern der Patengemeinde Pinneberg mit Vertretern der ├Ârtlichen Administration.
13.00 Uhr  Abfahrt des Busses zum Flughafen K├Ânigsberg.
15.55 Uhr  R├╝ckflug mit ÔÇ×Air Berlin“ (Flugdauer: 70 Minuten)
16.25 Uhr  Ankunft in Berlin, leichter Regen bei ~180C
17.10 Uhr Fahrt mit dem Bus 109 (wegen Verkehrsstau versp├Ątet) bis zur Haltestelle Kantstr. (Bahnhof Charlottenburg)
18.20 Uhr Fahrt mit Re1 nach Magdeburg, Ankunft Hbf: 19.50 Uhr.
20.04 Uhr Heimfahrt mit der Stra├čenbahn.
20.52 Uhr  R├╝ckkehr im Magdeburger Gartenhaus.

Schlussbemerkung:
Es war eine Heimatfahrt eigenen Charakters. Die Zusammensetzung der Reisegruppe wurde dominiert durch (├Ąltere) Paare, bei denen mindestens ein Partner aus Ostpreu├čen stammt oder zumindest ein Elternteil des Mitreisenden. Dies f├╝hrte zu einer zwar angenehm gelassenen, aber angesichts der (teilweise erlebten) Geschichte ernsten Grundstimmung. Bei allen Fahrten wurde von der Reiseleitung auf W├╝nsche nach kleinen Abstechern oder kurzes Anhalten an Pl├Ątzen, die einem Mitreisenden von Bedeutung waren,  positiv reagiert  - und alle hatten daf├╝r volles Verst├Ąndnis.
Es gab keine M├╝cken – bis auf ein paar im Wald auf der Kurischen Nehrung bei der Wanderung z.B. zum Aussichtspunkt auf der Epha-D├╝ne oder dem ÔÇ×tanzenden Wald“. Die sch├Ânen Sonnenunterg├Ąnge in Cranz bei insgesamt herrlichem Wetter waren ein Erlebnis besonderer Art.
Alle Stra├čen waren sehr sauber und wir haben keine Betrunkenen gesehen.
Die Elchniederung ist das ÔÇ×Armenhaus“ des n├Ârdlichen Ostpreu├čens. Aber eine Heimat bleibt eine solche – auch wenn sie versunken und arm ist. Sie ist wie eine Mutter.
Im Gegensatz dazu befindet sich K├Ânigsberg und das Samland in einer aufstrebenden ├Âkonomischen Form.
In der nachwachsenden Generation setzt sich nun der Gedanke durch, dass es vor 1945 – dem ÔÇ×Urknall“ namens Sieg – eine Geschichte dieser Region gegeben hat. Die Zeugnisse dieser Zeit wurden nach dem Krieg weitgehend und  systematisch vernichtet. Es kommen aber in den Museen laufend neue Exponate (Schenkungen) hinzu. Diese Entwicklung sehen wir insgesamt sehr positiv.
                                                   Ich glaube, dass die Liebe zu Ostpreu├čen uns die Hoffnung gibt, wieder nach Ostpreu├čen zu fahren.

Diese Reise war  wie nachfolgend beschrieben geplant und wurde im Wesentlichen auch so durchgef├╝hrt. Wesentlich hei├čt in diesem Fall, dass wir mehr gesehen haben als gew├Âhnlich. Der Grund ist einfach: Es gab nicht gen├╝gend Teilnehmer f├╝r einen gro├čen Bus, aber gerade so viel, dass es f├╝r einen kleinen Bus reichte. Mit diesem Bus waren wir dann flexibler in zweierlei Hinsicht: Man konnte Stra├čen befahren, die ein Reisebus nicht mehr befahren konnte und man konnte die Ziele etwas moderieren. Jedenfalls hat unser Reiseleiter, Herr Dieter Wenskat, anfangs fast geweint, dann aber alles positiv gesehen. Sogar so positiv, dass er f├╝r 2016 eine ├Ąhnliche Reise gleich f├╝r einen Kleinbus planen m├Âchte.
Der Plan
Reisen in die Heimat 2015
Sonderreise f├╝r die Kreisgemeinschaft Elchniederung
9-t├Ągige Flugreise nach Ostpreu├čen – Elchniederung und Samland

                                                               
01.06.-09.06.2015

Reiseleitung: Dieter Wenskat
Programmablauf:
- Flug von Berlin nach K├Ânigsberg (Kaliningrad) und zur├╝ck, andere Abflughafen (z.B. Stuttgart, M├╝nchen, D├╝sseldorf, K├Âln, Frankfurt) mit Umstieg in Berlin m├Âglich
- 4 ├ťbern. / Halbpension in Tilsit, Hotel ÔÇ×Rossija“
- Rundfahrt Insterburg, Gest├╝t Georgenburg, Gumbinne R agnit
- Naturparadies Ostpreu├čen: Ausfl ug in das Gro├če Moosbruch mit Besuch ÔÇ×Moosbruchhaus“
- Rundfahrt s├╝dliche Elchniederung mit Heinrichswalde, Gro├č Friedrichsdorf, Gerhardsweide
- Rundfahrt durch die Elchniederung n├Ârdlich der Gilge mit Kuckerneese, Herdenau, Karkeln, Inse, Jagdschlo├č Pait
- Besuch von Kreuzingen und Labiau
- 4 ├ťbern. / Halbpension in Cranz, Hotel ÔÇ×Baltische Krone“
- Ausflug durch das Samland mit Besichtigung Bernsteintagebau in Palmnicken und Besuch von Pillau mit Kriegsgr├Ąbergedenkst├Ątte
- Stadtf├╝hrung in K├Ânigsberg mit Bootsfahrt auf dem Pregel und Orgelkonzert im K├Ânigsberger Dom
- Ausflug Kurische Nehrung mit Besuch der Vogelwarte Rossitten

Das Ergebnis
Nachfolgend werden einzelne Beschreibungen mit Karten, Fotos und Berichten dargestellt. Das erfolgt sukzessive. Und solange das Baustellenschild steht ist der Bericht nicht beendet!

In Ostpreu├čen – 70 Jahre danach        von Karl FeldmeyerAutor Karl Feldmeyer

 Ostpreu├čen ist ein Land der Sehnsucht – nicht nur f├╝r Ostpreu├čen,  sondern f├╝r viele Deutsche anderer Herkunft bis heute geblieben.  Das Land der dunklen W├Ąlder und kristallenen Seen -  was ist daraus geworden in den 70 Jahren seit der Vertreibung? In seinen s├╝dlichen Teil zu reisen ist ebenso problemlos wie ins einstige Memelland. Schengen sei Dank

 Jagdhaus Pait - geh├Ârt einem russ. KonsortiumAufwendiger ist es, den Oblast Kaliningrad,  das Land  zwischen Litauen und Polen zu besuchen.. Es ist das Verdienst der Kreisgemeinschaft Elchniederung in der Landsmannschaft Ostpreu├čen, insbesondere das ihres Mitglieds Dieter Wendskat,  Reisen anzubieten, die nicht nur punktuelle Eindr├╝cke vermitteln, sondern ein Bild des Landes insgesamt. Zwei von neun Tagen waren verst├Ąndlicherweise der Elchniederung vorbehalten. Sie war schon zu deutscher Zeit  besonders d├╝nn besiedelt und wegen des Tieres ber├╝hmt, dessen Namen sie tr├Ągt: dem Elch. Kaiser Wilhelm II. jagte hier ebenso wie nach ihm der Reichsj├Ągermeister G├Âring. Das Jagdschlo├č Pait benutzten beide. Es hat die Zeitl├Ąufte ├╝berdauert, wenn auch nicht unversehrt. Als dies nach dem Ende der Sowjetunion m├Âglich wurde, k├╝mmerte sich der Berliner J├Ąger und Naturfreund, J├╝rgen Leiste, um seine Wiederherstellung. Inzwischen ist er weitergewandert, nach Lauknen, ein winziges Dorf  im Gro├čen Moosbruch, wo er sich um den Naturschutz verdient macht.Gumbinnen/Gusew - Kirche

  Die Fahrt von Tilsit zum Moosbruch f├╝hrt durch D├Ârfer wie Heinrichswalde, Gro├č Friedrichsdorf und Gerhardswalde. Der Weg durch das flache Land, wo nur der Horizont den Blick begrenzt, geht durch unbestellte ehemalige Felder, die versteppt  und mit herrlich bl├╝henden  Wei├čdornb├╝schen geschm├╝ckt sind. Bestelltes Land kommt vor, ist aber selten. Deprimierend ist der Anblick der D├Ârfer selbst. Relativ wenige Plattenbauten zwischen  alten H├Ąusern aus deutscher Zeit. Beide haben eines gemein: Den  Zerfall. Dazwischen stehen auch H├Ąuser in guten Zustand. Sie –  machen die Tristesse der ├╝brigen nur noch deutlicher sichtbar. Am deprimierendsten ist der Zustand der meisten Dorfkirchen, darunter mehrere, die der Schinkel-Sch├╝ler St├╝ler gebaut hat. Eingest├╝rzte D├Ącher ├Âffnen den Blick in den Himmel. Die D├Ârfer sind einfach zu gro├č. In ihnen gibt es keine Arbeit und folglich nur wenige meist alte Menschen, die als Selbstversorger ihr Dasein fristen. Etwa besser sehen  Landst├Ądte wie Labiau und die gr├Â├čeren wie Tilsit aus. Gumbinnen, heute Gusev, ist die gro├če Ausnahme. Hier hat ein t├╝chtiger B├╝rgermeister vorgemacht, wie gut auch die ├╝brigen Wystiter See - See zwischen Litauen und RusslandLandst├Ądte aussehen k├Ânnten – wenn die  Gelder dorthin fl├Âssen, wohin sie sollten.

  Dieter Wenskats Reisekonzept erm├Âglicht es, einen ├ťberblick ├╝ber das Land zu gewinnen, weil es flexibel ist. Von unserem Hotel in Tilsit fahren wir ├╝ber Insterburg, das  Gest├╝t Georgenburg (ein ehemaliges Vorwerk von Trakehnen, das in alter Pracht neu erstanden ist) ├╝ber Gumbinnen und Stallup├Ânen nach Trakehnen (das dabei ist renoviert zu werden. Das Landmeisterhaus ist schon renoviert und der Tempelh├╝ter wieder am Ort).  Weiter geht’s bis in die Romintener Heide, nach Nassawen  bis zum Wystiter See. Ein unvergleichlich herrlicher Blick ├╝ber den See  und die dunklen W├Ąlder Dom und Haus der Rtean seinen Ufern begeistern.

 In krassestem Gegensatz zum Verfall des ├╝brigen Landes,  pr├Ąsentiert sich das Samland mit seinen beiden wichtigsten St├Ądten, K├Ânigsberg und Pillau sowie den Ostseeb├Ądern Cranz, Rauschen und Palmnicken, wo nach wie vor Bernstein gef├Ârdert wird. Vom einstigen Zentrum K├Ânigsbergs ist wenig mehr als der wieder errichtete Dom geblieben. Weite Teile des alten K├Ânigsberg sind noch vorhanden. Die Gegend um den Zoo, zum Beispiel, aber auch Viertel wie Maraunenhof, Amalienhof und Metgethen sind wieder das, was sie damals auch schon waren:  ziemlich gepflegte Villenviertel.

 Manchmal nimmt  die Geschichte  ironische Z├╝ge an, so auch hier. Dort wo die Sowjets das Stadtschloss gesprengt und abger├Ąumt haben, steht seit gut zwanzig Jahren ein Torso. Offiziell hei├čt er  ÔÇ×Haus der R├Ąte“, die K├Ânigsberger nennen ihn nur das ÔÇ×Monstrum“. Zehngeschossig steht er da als Ruine, unbewohnt, mit leeren Fensterh├Âhlen. Mangels Stabilit├Ąt ist der Bau  unbewohnbar und soll demn├Ąchst abgerissen werden. Und was soll an seine Stelle kommen? – Man mag es kaum glauben:  Ein Neubau von Teilen des einstigen Stadtschlosses ist nicht nur im Gespr├Ąch, sondern konkret  in der Planung. Die Baupl├Ąne, so wird erz├Ąhlt, liegen vor.

 Zieht man nach neun Tagesreisen quer durch den Oblast eine Bilanz, so bleibt festzuhalten: Das Land befindet sich in schneller  Wandlung, dessen Ergebnis  noch nicht absehbar ist. Was f├╝r Russland am Oblast Kaliningrad wertvoll ist, f├Ąllt sofort ins Auge: Das Samland mit K├Ânigsberg, Pillau und den Seeb├Ądern. Von der gut eine Million Menschen, die im Oblast  leben, wohnen 600 bis 800 000 allein in K├Ânigsberg.

 Hier wird Geld verdient und investiert, die H├Ąuser sind weitgehend in gutem Zustand und moderne Neubauten entstehen – so wie bei uns auch. Unklar ist, was aus dem ├╝brigen Land werden soll, wo weder investiert noch verdient wird, wo die Bev├Âlkerung  wegzieht und fast nur Alte bleiben, die als Selbstversorger  ohne ein relevantes Einkommen dahinvegetieren. Was macht man mit einem Land, das man nicht braucht; in dem sich die aus Russland, der Ukraine und anderen Teilen der einstigen Sowjetunion zusammen gew├╝rfelte Bev├Âlkerung fremd f├╝hlt und ÔÇ×nach Hause“ m├Âchte? Einerseits irritiert viele die territoriale Trennung von Russland; andererseits sind vor allem die J├╝ngeren mit ihren Interessen  nach Westen orientiert ist; auch weil Berlin nur 600, Moskau aber 1200 Kilometer entfernt ist.


K├Ânigsberg Noch etwas verdient Beachtung: Bev├Âlkerung und Obrigkeit haben die deutsche Vergangenheit des Landes neu entdeckt und ihre Verdr├Ąngung beendet. In Tilsit stehen mitten auf dem Leninplatz ein Wegweiser    mit Stra├čenschildern in deutscher Sprache; im Hotel Russia empfangen uns  im Treppenhaus die bekannten Portrait-Gem├Ąlde von K├Ânigin Luise und K├Ânig Friedrich Wilhelm III., im Stadtpark ist das Luisen- Denkmal  neu errichtet und die K├Ânigin-Luise-Br├╝cke ├╝berbr├╝ckt die Memel so selbstverst├Ąndlich wie eh und je. Auch andernorts erinnert man sich offenkundig aus eigenem Antrieb  der deutschen Vergangenheit. Dem entspricht ihr Umgang mit den G├Ąsten. Sie sind nicht nur freundlich und hilfsbereit. In Cranz zeigen sie uns ihre Schulen, die neu erbauten und mit Elektronik phantastisch ausgestattete ebenso wie ihre Musikschule, wo uns die Kinder mit deutschen Liedern begr├╝├čen. Auch Landrat und B├╝rgermeister haben Zeit f├╝r uns. Fast k├Ânnte man glauben, unsere Kriege h├Ątten nie stattgefunden. Haben sie aber doch. Mental aber scheinen sie ├╝berwunden – und dieser Eindruck ist der beste der ganzen Reise.

Besuch der Kurischen Nehrung und “Paula rettet Opa Alfred aus den eisigen Fluten der Ostsee”

Unser Vorletzter Tag f├╝hrte uns von Kranz auf die Kurische Nehrung. Nach besuch der Vogelwarte Rossitten und dem Wald mit den tanzenden B├Ąumen machten wir einen Badenachmittag am Strand der Ostsee. Sch├Ânstes Sonnenwetter, so wie wir die Ostsee lieben. Nur das Wasser hatte vielleicht maximal 13┬░ Celsius. Nicht gerade zum planschen. Aber es reichte, um barfu├č nach Bernstein zu suchen. Am eifrigsten war Dieter Wenskat, er konnte gar nicht genug suchen, um nichts zu finden. Ich versuchte mich auch in dieser Kunst ohne Erfolg. Dann stand pl├Âtzlich Opa Alfred in Badehose neben mir. Alfred, unser ├Ąltester Teilnehmer mit 87 Jahren ist geb├╝rtiger K├Ânigsberger und hatte seine Enkelin Paula am Haken, zeigte ihr seine alte Heimat.
Wie gesagt Alfred in Badehose. Ich meinte: “Du willst doch nicht etwa rein?” Er: “Muss ich doch, sonst denken alle ich bin ein Feigling!”
Dann ging er los. Sch├Ân langsam und den st├╝rmischen Wellen immer n├Ąher kommend. Dann erwischte ihn eine hohe Welle und warf ihn um. Jeder wei├č, wie schwierig es ist in dieser Phase wieder aufzustehen. Aber da nahte mit riesigen Schritten Enkelin Paula, nat├╝rlich in Unterw├Ąsche und rettete ihren Opa.

Enlelin Paula sprintet zu ihrem Opa
Alfred startet zum k├╝hlen Bad
Alfred ist schon lange unterwegs und steht noch immer
Gerettet! Opa steht, Paula gl├╝cklich -Happy End!
Von der Welle voll erwischt und im Kampf gegen die Fluten

Flugreise Mai 2014 Elchniederung & Samland

Flugreise Juni 2015 Elchniederung & Samland

 

1. Tag: Flug von Berlin nach K├Ânigsberg (Flughafen Chrabrowo/Powunden).
            Fahrt mit dem Bus nach Tilsit mit Zwischenstopp in Arnau/Rodniki (Marino). Auf dem Flugplatz Chrabrowo, der gerade Rekonstruiert wird ist wie in
                Sowjetzeiten fotografieren verboten. Der Besuch der ehemaligen Wallfahrtskirche, weitgehend wiederhergestellt, war ein erster H├Âhepunkt unserer Rundreise. Die Kirche stammt aus der ersten H├Ąlfte des 14. Jahrhunderts, war 1945 evangelische Kirche. Im Krieg war die Kirche weitgehend erhalten geblieben wurde aber durch Nutzung als Speicher mit Umbauten arg in Mitleidenschaft gezogen. Wandmalereien wurden bei der Renovierung sichtbar gemacht. Sie soll als Museum genutzt werden. Die Zukunft sieht nicht gut aus, da nach der ├ťbertragung der Kirche an die Russisch-orthodoxe Kirche, eine aktive weitere Reovierung (z.B. Fresken nicht erfolgt. Danach ging es nach Tilsit zum Hotel “Rassija”.

Unser Flieger in Chabrowo
Kirche in Arnau/Rodniki
In der Kirche von Arnau/Rodniki

2. Tag: Von Tilsit zum Gest├╝t Georgenburg, dann nach Insterburg/Zernjachowsk mit Besichtigung der Burg. Zu Mittag waren wir in  Gumbinnen/Gusew  in der N├Ąhe des Elches, f├╝r das Men├╝ zahlten wir 4 ÔéČ! In Trakehnen/Jasnaja Poljana besichtigten wir das ehemalige Hauptgest├╝t - der Tempelh├╝ter steht wieder auf seinem Sockel. Nicht im Plan war der anschlie├čende Umweg, weil wir nun schon mal in dieser Ecke waren, in die Rominter Heide mit dem zauberhaften Wystiter See. Durch den See verl├Ąuft die Grenze zu Litauen. Dann folgten Ebenrode/Nesterow, Gumbinnen und schlie├člich Breitenstein/Uljanowo. Hier besuchten wir das Museum des ehemaligen Schuldirektors Juri Userzow aus 238716 Uljanow, der in m├╝hevoller Kleinarbeit alles was aus deutscher Zeit stammte gesammelt und geordnet hat. Jetzt wurde es Zeit und wir fuhren ├╝ber Ragnit/Neman zur├╝ck nach Tilsit. Die verl├Ąngerte Zeit  und den Umweg hat ein Mitreisender gesponsert - Danke!

Chrabrowo - Arnau - Tapiau
Tapiau - Kreuzingen - Tilsit
Reiseleiter Dietsr Wenskat
Deutsch-Russisch im Zentrum von Tilsit - noch immer Sowjetsk
Euine alte Stra├čenbahn in Tilsit
Unsere russ. Reiseleiterin Diana Oblakova
Tilsit - Insterburg  - Schloss I. -  Gumbinnen  -  dann Breitensten - Ragnit
Gumbinnen - Trakehne- Wystiter See - Ebenrode
Gef├Ąngnis in Insterburg, hier m├Âchte keiner einsitzen
Gest├╝t Georgenburg mit ca. 40 Mitarbeitern
Deutsche Gefangene schrieben hier: Wir sollten f├╝r Hitler sterben, aber wir werden f├╝r Deutschland leben!
Die Fohlen mit Stuten, alle anderen Pferde waren bereits auf den Weiden
Troph├Ąen, Urkunden, Hengste
Damit man es erkennt: Samok -Insterburg -das Schloss
Lageplan mit dem, was fast nicht mehr existiert.
Ein Teil der Schlossruine
Lenin gr├╝├čt immer noch in Gusew
Die preiswerte Gastst├Ątte in der N├Ąhe des Elches
Aber auch der Zar steht in Gusew auf dem Sockel
Unsere Reisegruppe vor dem Elch n Gumbinnen
Tauben f├╝ttern ist beliebt - der Herr begr├╝├čte uns freundlich auf Deutsch
Am 3. Tag

3. Tag: Heinrichswalde, heute Kreisstadt Slawsk, Gr. Friedrichsdorf, Kreuzingen, Lauknen - Gro├čes Moosbruch

Der ber├╝hmte Hengst "Tempelh├╝ter" wieder am angestammten Patz
Trakehnen - 2010 wieder hergestellt mit Geldmitteln der Stiftung  Inge & Wolfgang Tietze
Hauptgeb├Ąude  (heute Schule) des Gest├╝tes
Urw├╝chsige Natur in der Rominter Heide
Flora und Fauna am /im Wystiter See
Blick auf den Wystiter See
Juri vor seiner Schule in Breitenstein (Kraupischken)

Juri Userzow (Mitte mit kariertem Hemd) aus 38716 Uljanowo hat als Direktor dieser Schule jahrelang alle m├Âglichen deutschen Gegenst├Ąnde, Schriften, Fotos etc. gesammelt und in der Schule ein kleines Museum eingerichtet, dass er auch nach seiner Pensionierung weiter betreiben darf. Er hat schon vielen Deutschen bei ihrer Ahnenforschung helfen k├Ânnen.

Reste der Kirche in Uljanowo geen├╝ber der Schule
Schulename
Vorstellung der Kirche mit Beitrag von Lydia
Kirche in Slawsk - Heinrichsberg
Lydia - mit einem Lied
Im Museum von Slawsk
Der Gemeinderaum der ev. Kirche
Kirchenruine von Gr. Friedrichsdorf
Die heutige russ.-orthod. Kirche von Kreuzingen
Lauknen - das Haus von J├╝rgen Leiste
K├Ânigsberger Klopse
Vortrag von J├╝rgen Leiste zu Fauna und Flora
Auf dem Weg zum Hochmoor - angelegt von J.L.
Das Hochmoor - beliebter Stadort der Elche
J.L. erkl├Ąrt, wie das Hoochmoor aus Moosen entsteht

4. Tag: Kuckerneese, Herdenau, Karkeln, Jagdhaus Pait, Inse, Rauterskirch, Seckenburg und Elisabeth-Kloster in Priosjorje (Argendorf)

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Die Rundfahrt mit Start in Tilsit f├╝hrte uns durch die n├Ârdliche Region der Elchniederung, der Teil des Kaliningrader Obast, der am schlechtesten entwickelten Region. Seit 2000 existiert das Elisabeth-Kloster, inzwischen ein “Muss” f├╝r einen Besuch dieses Prunkobjektes mit Strau├čenfarm und H├╝hnerzucht.

Der Kirchturm von Kuckerneese - stolze Ruine
Der Marktplatz Kuckerneese mit Kandelaber,  Rss. Kriegerdenkmal und restliche renovierte H├Ąuse
Am Karkelstrom
Gruppenfoto in Karkeln
Jagdhaus Pait - jetzt rss. Interessengemeinschaft
Aufgang zum Paitsaaal
Der Hauptsaal - noch von J├╝rgen Leiste renoviert
Neukirch -erbaut 1740, abgebrannt 1995
Haus von Mikstat - lange Gemeindehaus, Post, Magazin - dient jetzt der Verwahrlosung
Geburtshaus W.Nienke - postlethaus in Herdenau
Picknick in Inse - Geburtsort von Hartmut Dawideit
Postlerhaus vom Gel├Ąnde der ehemaligen Kirche gesehen. Bewohnt
Fischerboote in Karkeln
Kirchentruine Rauterskirch
K├Ąlber finden selbst auf Ruinenresten in Seckenburg Nahrung
Kirche von Seckenburg
Innenanicht der Kirche von Seckenburg
Das gr├Â├čte freistehende russ.-orthod. Kirchenkreuz bei Argendorf
Die Ruine mit Dolmetscherin  Diana Oblakova
Saunen im Kloster
Ein neues Geb├Ąude steht f├╝r die Turmspitze bereit
Elisabeth-Kloster eingeweiht 2000
Zum Kloster gedh├Ârt auch eine Stra├čenfarm
Heilige Quelle auf dem Gel├Ąde des Elisabeth-Klosters

5. Tag: Umzug nach Cranz (Selenogradsk) ├╝ber Labiau mit Abstecher nach Elchwald, m├Âglich wegen des kleinen Busses

05-reiseroute

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Flugreise 2014 & 2015 Elchniederung & Samland

Wappen des Kreises Elchniederung
Die Kirche im Kreisort Heinrichswalde