Unser Heimatbrief erscheint zweimal im Jahr.
 Eine Ausgabe zum Sommeranfang (Pfingsten) und die andere zum Winter  (Weihnachten).
Die letzte Ausgabe, “Heimatbrief Nr. 64”,kam rechtzeitig zu Weihnachten 2016 in den Versand!
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Redaktionsschluss fĂŒr den HB Nr. 65 ist der 15. MĂ€rz 2017

Grußwort  zur Ausgabe des Heimatbriefes Nr.64    Weihnachten 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

Landrat Friedrich Kethorn aus Bentheim„im vergangenen Jahr hatte ich mein Geleitwort mit dem Hinweis begonnen, dass Patenschaften dem Zweck dienen, die   VerstĂ€ndigung der Menschen, der LĂ€nder und Völker in besonderem Maße zu fördern. Diese Feststellung erscheint mir heute aktueller denn je. Waren die vielen FlĂŒchtlinge aus Übersee im letzten Jahr fĂŒr die EuropĂ€ische Union noch ein wichtiges Thema unter anderen, so stehen wir heute vor der großen Herausforderung, erneut viele Menschen in unsere Gesellschaft integrieren zu mĂŒssen. Dabei bereiten mangelnde Deutschkenntnisse, andere Kulturen mit anderen Sitten- und Moralvorstellungen sowie andere Religionen Schwierigkeiten, die Menschen in  unserer westlichen Gesellschaft mit Idealen wie Freiheit und Demokratie dauerhaft zu verankern, sofern diese Menschen als Asylsuchende anerkannt werden. Auf der anderen Seite aber ist unsere Bevölkerung dringend auf Zuwanderung angewiesen, um sich fĂŒr die Zukunft gut aufstellen zu können.
  Erinnern wir uns: In den Jahren 1944, 1945 und folgende verloren nicht zuletzt aufgrund der Potsdamer BeschlĂŒsse 11.910.000 Menschen ihre angestammte Heimat und wurden gen Westeuropa vertrieben oder mussten vor der Roten Armee fliehen. In den Jahren danach war die Integration der Menschen ebenfalls alles andere als einfach.
  Die Grafschaft Bentheim beispielsweise war in ihrer Gesamtbevölkerungszahl um ca. ein Drittel, von 60.000 Menschen auf 90.000 Menschen gewachsen. In den ersten Jahren gab es Mangel in allen Lebensbereichen, was sich erst nach der EinfĂŒhrung der D-Mark Ă€nderte.
  Auch im konfessionellen Bereich gab es durchaus Spannungen zwischen Lutheranern, Reformierten und Altreformierten, da letzteren vor allem der Sonntag heilig war, man Vor- und Nachmittags zur Kirche ging und ansonsten nur Arbeiten fĂŒr den Gottesdienst erlaubt waren. Das sahen die Lutheraner anders: Da noch die Sechstage-Woche bezĂŒglich der Arbeit verbreitet war, blieb nur der Sonntag, um am eigenen Haus zu bauen, was wiederum zu UnverstĂ€ndnis fĂŒhrte.
  All das konnte gemeistert werden – es hat aber seine Zeit gebraucht. Unterm Strich bildeten die vielen Heimatvertriebenen und FlĂŒchtlinge eine große Bereicherung fĂŒr die Gesellschaft, obwohl sie zunĂ€chst auch als „vrömd Volk“, auf Platt gesprochen, galten.
  So denke ich, dass es auch die Zeit und viel guter Wille richten wird, zu einer Interpretation der aktuell  kommenden Asylsuchenden und FlĂŒchtlingen zu gelangen, auch wenn noch schwere Wege zu beschreiten sind.
  In diesem Sinne wĂŒnsche ichIhnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2017..

Ihr
Unterschrift Kethorn
 Friedrich Kethorn
Landrat des Landkreises Grafschaft Bentheim

Geleitwort zur Ausgabe des Heimatbriefes Nr.64    Weihnachten 2016
 
Liebe Elchniederunger, liebe Freundinnen und Freunde der Elchniederung, liebe Leserinnen und Leser dieses Heftes,

im Namen des Vorstandes und der Kirchspielvertreterinnen und Kirchspielvertreter der Kreisgemeinschaft James-Herbert LudszienElchniederung wĂŒnsche ich Ihnen eine wunderbare Adventszeit und ein besinnliches, friedvolles und auch frohes Weihnachtsfest. Möge das Neue Jahr 2017 viel Schönes und Gutes fĂŒr Sie bereithalten.
  In derart beschleunigten Zeiten wie heute, mag dies wie ein frommer Wunsch anmuten. Aber Weihnachten ist auch die Zeit der WĂŒnsche! Aber es liegt auch an und in uns selbst, manchmal das rasante Tempo herauszunehmen. Diejenigen unter Ihnen, die zur Erlebnisgeneration zĂ€hlen ,mögen sich sicher noch gerne an die Kinder- und Jugendzeit oder an die Zeit des jungen Erwachsenen- das eins in Ostpreußen erinnern. Weiße Weihnachten waren da die Regel und nicht die Ausnahme und es war bestimmt einer der Höhepunkte des Jahres. Die Suche nach dem richtigen Tannenbaum soll zum Teil schon im Herbst begonnen haben. Elektrische Kerzen waren damals sicher noch kein Thema. Aber die Spannung und Vorfreude hinsichtlich eines Geschenkes war damals wie heute sicher vorhanden. Vielleicht mögen Sie Ihre Erinnerungen an Weihnachten in Ostpreußen aufschreiben und uns schicken? Es wĂ€re sicher fĂŒr viele Leserinnen und Leser eine Freude im nĂ€chsten Jahr zu Weihnachten an Ihren Erinnerungen teilhaben zu können.
  Erinnerungen wachhalten und bewahren, ist eine wesentliche Aufgabe der Kreisgemeinschaft. VielfĂ€ltige AktivitĂ€ten der ehrenamtlich TĂ€tigen haben auch in diesem Jahr im bescheidenen Maße dazu beitragen können. Dazu zĂ€hlen die Organisation und DurchfĂŒhrung von Reisen in die Heimat, insbesondere durch die Reiseleiter Peter Westphal und Dieter Wenskat. Nach RĂŒckkehr aus der Elchniederung vermittelten sie in diesem Jahr einen Eindruck von vorsichtigem Optimismus. Man scheint sich vieler Orts auf alte Werte zu besinnen, lange brachliegende Felder wieder zu bestellen und auch das Land wieder zu entwĂ€ssern. Es soll politische Vorgaben geben, dass eine höhere Quote der Selbstversorgung aus der Region zu erreichen ist. Der Kreisvertreter Manfred Romeike und auch die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Barbara Dawideit waren zu unterschiedlichen AnlĂ€ssen in der Elchniederung. Zum Beispiel zur Übergabe der Bruderhilfe an unsere dort lebenden deutschstĂ€mmigen Landsleute oder zum Stadtfest in Heinrichswalde/Slawsk. Dabei werden auch GesprĂ€che mit den politischen KrĂ€ften vor Ort gefĂŒhrt, die u. a. dazu beitragen, dass unser kleines Museum weiter wachsen kann oder an der einen oder anderen Stelle an die jahrhundertlange Besiedlung durch Deutsche erinnert werden kann. Jeder Kontakt vor Ort trĂ€gt zum gegenseitigen Lernen bei und fördert das VerstĂ€ndnis fĂŒr die jeweiligen Belange und Interessen. Und jeder Besuch in der Heimat trĂ€gt dazu bei, dass diese unvergessen bleibt. Weil man dann darĂŒber erzĂ€hlt und berichtet und dadurch andere neugierig auf Ostpreußen und seine Geschichte macht.
  Aber auch dieser Heimatbrief trĂ€gt zu dieser wichtigen Aufgabe bei. Viele BeitrĂ€ge sind wiede reingegangen, die sie in diesem Heft lesen können. NatĂŒrlich könnten es viel mehr sein. Wir sind sehr an Ihren persönlichen Erinnerungen an die Heimat in der Elchniederung interessiert. Schreiben Sie auf, wenn Sie sich noch an Ihre Schule und die Schulklasse erinnern. Haben Sie noch in Ostpreußen mit einer Ausbildung begonnen oder sie sogar noch abgeschlossen? Waren Lehrjahre tatsĂ€chlich keine Herrenjahre, oder hatten Sie liebevolle Lehrmeisterinnen und Lehrmeister? Wie haben Sie Ihr Zuhause im Ort, auf Ihrem Hof oder in Ihrem Deputantenhaus in Erinnerung? Ihre ganz persönlichen Erinnerungen tauschten im September wieder viele Landsleute bei unserem Kreistreffen und der Mitgliederversammlung in Bad Nenndorf miteinander aus. Neben Plachandern, dem Sichten von dicken Fotoalben und dem Kauf diverser Hefte, Karten und sonstiger nĂŒtzlicher GegenstĂ€nde zu und ĂŒber Ostpreußen gibt es auch den „offiziellen“ Teil. Es wird ĂŒber die AktivitĂ€ten des vergangenen Wirtschaftsjahres berichtet, ĂŒber die BeschlĂŒsse der Delegiertenversammlung vom Vortag informiert und es gibt auch immer die eine oder andere Wahl. Diesmal mussten einige Kirchspiele neu besetzt werden. Sie finden die Namen der aktuellen Kirchspielvertreterinnen und Kirchspielvertreter auf den nachfolgenden Seiten. WĂ€hrend der Delegiertenversammlung stand auch die Wahl des Kreisvertreters an. Manfred Romeike stellte sich zur Wiederwahl und die Delegierten sprachen ihm ihr uneingeschrĂ€nktes Vertrauen fĂŒr die Wahlzeit bis 2020 aus. Allen GewĂ€hlten von dieser Stelle noch einmal den Dank fĂŒr die Bereitschaft ein Amt auszuĂŒben und eine glĂŒckliche Hand und Gottes Segen bei der Wahrnehmung der Aufgabe.
  Einer der nachgefragtesten Programmpunkte des Kreistreffens ist die „Bildershow“ im Keller, wenn die Bilder von den letzten Reisen gezeigt werden. Das Wiedererkennen von PlĂ€tzen und HĂ€usern, die Freude ĂŒber noch stehende altersschwache oder auch renovierte HĂ€user und das GlĂŒck in den Augen, bei den herrlichen Landschaftsaufnahmen, aber auch die eine oder andere erinnerungsschwere TrĂ€ne machen diese moderne Diashow vom PC aus zu einem besonderen emotionalen Erlebnis fĂŒr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
  Vielleicht haben Sie auch Lust bekommen, einmal dabei zu sein? Anfang September 2017 wird es wieder so sein in Bad Nenndorf. Den genauen Termin finden Sie hier in der Sommerausgabe 2017. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung trĂ€gt auch zur StĂ€rkung unserer Gemeinschaft bei.
  Der Erhalt und die StĂ€rkung unserer Kreisgemeinschaft ist ĂŒberhaupt das unsere Arbeit bestimmende Thema. Die fortschreitende Zeit seit dem Verlust der Heimat lĂ€sst die Zahl der Erlebnisgeneration immer kleiner werden. Wir mĂŒssen uns darauf vorbereiten, ohne die Erfahrungen und das reichhaltige Erinnerungswissen dieser wichtigen Personengruppe auskommen zu mĂŒssen. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus einigen Kirchspielvertretern wird sich aktiv um die Beantwortung der Zukunftsfragen kĂŒmmern. Sie brauchen unser aller UnterstĂŒtzung. Diese können Sie durch Ihre Spendenfreudigkeit finanziell leisten aber auch durch Einschluss in Ihre Gebete. Vielen Dank dafĂŒr!

                               Ich grĂŒĂŸe Sie ganz herzlich
                                  James-Herbert Lundszien

Barbara Dawideit - Redakteurin unseres HeimatbriefesLiebe Leserinnen und Leser des Heimatbriefes Elchniederung,
ich möchte mich fĂŒr Ihre zugesandten BeitrĂ€ge fĂŒr den Heimatbrief bedanken. Ich benötige auch fĂŒr den nĂ€chsten noch viele Beitrage. Bitte helfen Sie mir auch weiterhin. Ich wĂŒnsche Ihnen ein schöne Pfingsten und weiterhin ein erfolgreiches Jahr 2017 und hoffe auf ein Wiedersehen zu unserem Kreistreffen in Bad Nenndorf.    Ihre Barbara Dawideit

GeschĂ€ftsstelle: Am Ring 9 in 04442 Zwenkau OT TellschĂŒtz  Tel. und Fax (034203) 33567  E-Mail: inse-elchniederung@t-online.de

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