Unser Heimatbrief erscheint zweimal im Jahr.
 Eine Ausgabe zum Sommeranfang (Pfingsten) und die andere zum Winter  (Weihnachten).
Die n├Ąchste Ausgabe, “Heimatbrief Nr. 73”,kommt rechtzeitig zu Pfingsten 2021 in den Versand!
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Redaktionsschluss f├╝r den HB Nr. 74 ist der 15. September 2021

Liebe Leserinnen und Leser des Heimatbriefes Elchniederung,Barbara Dawideit
ich m├Âchte mich f├╝r Ihre zugesandten Beitr├Ąge f├╝r den Heimatbrief bedanken. Ich ben├Âtige auch f├╝r den n├Ąchsten noch viele Beitrage. Bitte helfen Sie mir auch weiterhin. Ich w├╝nsche Ihnen ein sch├Ânes Pfingstfest und  m├Âglichst keine Coronainfektion - lassen Sie sich Impfen! Auf ein gesundes Wiedersehen zu unserem Kreistreffen in
Bad Nenndorf vom 10. bis 12. September 2021 w├╝rde ich mich sehr freuen.

   Ihre
Barbara Dawideit


Gesch├Ąftsstelle: Am Ring 9 in 04442 Zwenkau OT Tellsch├╝tz  Tel. und Fax (034203) 33567  E-Mail: inse-elchniederung@t-online.de

Bitte denken Sie daran, dass nur Ihre Spende sicherstellt, dass der Heimatbrief auch in Zukunft regelm├Ą├čig erscheint und die Kreisgemeinschaft ihre satzungsgem├Ą├čen Aufgaben erf├╝llen kann.

Letztes Gru├čwort von Landrat Friedrich Kethhorn zum Heimatbrief Nr 69 Pfingsten 2019

Landrat Friedrich Kethorn Grafschaft BentheimLiebe Mitglieder der Kreisgemeinschaft Elchniederung,

 grunds├Ątzlich dienen Partnerschaften dem Zweck, die Verst├Ąndigung der Menschen, der L├Ąnder und V├Âlker in besonderem Ma├če zu f├Ârdern. Sie helfen, Urteile und Vorurteile abzubauen, insbesondere dann, wenn eine bewegte Geschichte mit schweren Folgen diesen vorangegangen ist. Verst├Ąndnis f├╝reinander entsteht und Freundschaften entwickeln sich, die Grenzen ├╝berbr├╝cken helfen . Das ist in den 64 Jahren des Bestehens der Kreisgemeinschaft Elchniederung in Verbindung zur Patenschaft mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim und wiederum bei unserem Partnerschaftsabkommen mit dem heutigen russischen Rayon Slawsk/Heinrichswalde nicht anders gewesen.
Die vielen Jahre unserer Begegnung waren gekennzeichnet von intensiven Gespr├Ąchen, die neben der Erinnerung auch Solidarit├Ąt, Verst├Ąndnis f├╝r die Menschen im Rayon Slawsk zeigten. Die Dialogbereitschaft steht auch f├╝r die verst├Ąndnisvolle und homogene Patenschaftsarbeit.
Liebe Vertreter des Vorstandes, Sie haben mich ├╝ber eine 15j├Ąhrige Amtszeit immer wieder ├╝berzeugt, mich f├╝r die Kreisgemeinschaft zu arrangieren und f├╝r das historische und kulturelle Anliegen der Kreisgemeinschaft zu motivieren. Ich pers├Ânlich durfte Ihre Heimat mehrfach bereisen und war immer wieder auf das Neue von der grandiosen Landschaft, von der unber├╝hrten Natur, beeindruckt. Ich darf Ihnen versichern, dass unsere Patenschaft mein berufliches Leben bereichert, ja versch├Ânert hat. Ich danke Ihnen, insbesondere dem heutigen Vorstand mit dem Vorsitzenden Herrn Romeike, und Ihnen liebe Kirchspielvertreter f├╝r die vielf├Ąltigen und freundlichen Begegnungen und zitiere zum Abschluss Immanuel Kant mit den Worten ÔÇ×Wenn man Objekte blo├č nach Begriffen beurteilt, so geht alle Vorstellung der Sch├Ânheit verloren“. Die Analytik des Sch├Ânen wie ich finde, darf uns beim Betrachten Ihrer Heimat jedoch nicht verloren gehen.

 Ihr
Friedrich Kethorn

 

...kleine Anmerkung der Redaktion dieser Homepage. N├Ąchtes Jahr Jahr feiern wir 65 Jahre Patenschaftsvertrag zwischen der Grafschaft Bentheim und der Kreisgemeinschaft Elchniederung! Eine intensive patenschaftliche T├Ątigkeit. In dieser langen Zeit haben sich unsere Medien unwahrscheinlich ver├Ąndert. Es gibt nunmehr auch Homepages, aber schauen Sie mal auf die Homepage der Grafschaft Bentheim und suchen Sie einen konkreten Hinweis, Bericht oder ├Ąhnlich? Verklausuliert findet man einen Hinweis auf den Partnerschaftsvertrag der Grafschaft Bentheim und dem Rayon Slawsk, der auf Grund unserer Verbindungen 2002 geschlossen wurde. Dieser Fakt wurde oft direkt angesprochen, aber unsere patenschaftliche Beziehung ist immer noch nicht Gegenstand in der Homepage der Grafschaft. Bedauerlich, aber Meinung nach ├Ąnderbar!
H.W. Nienke am 14.11.2019

Gru├čwort f├╝r den Heimatbrief der Kreisgemeinschaft Elchniederung    Weihnachten 2019

Landrat Uwe Fietzek Grafschaft BentheimMit diesem Heimatbrief m├Âchte ich mich Ihnen als neuer Landrat des Patenkreises Grafschaft Bentheim vorstellen und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, all denen zu danken, die in der Vergangenheit bis heute mit ihrem Wirken die Patenschaft wachhalten und Br├╝cken schlagen zwischen alter und neuer Heimat.
Letztendlich waren die Aktivit├Ąten der Kreisgemeinschaft Elchniederung Ausl├Âser f├╝r den Partnerschaftsvertrag zwischen den Landkreisen Slawsk und Grafschaft Bentheim im September 2002. Mit dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit ist der Landkreis Grafschaft Bentheim eine Begegnung eingegangen, die zur Verst├Ąndigung von Menschen aus verschiedenen L├Ąndern, verschiedenen Kulturen und verschiedenen Generationen beitr├Ągt.
Ich glaube sagen zu d├╝rfen, dass wir damit im Zeichen der V├Âlkerverst├Ąndigung und der gegenseitigen Achtung auch den Kern ÔÇ×der Charta der Heimatvertriebenen“ widerspiegeln. Das Leitbild der Charta enth├Ąlt nicht nur den Verzicht auf Vergeltung, sondern auch die vision├Ąre Forderung nach der Schaffung eines gemeinsamen Europas, in dem die V├Âlker ohne Furcht und Zwang leben k├Ânnen.
Liebe Leser, uns verbindet seit ├╝ber 60 Jahren ein besonderes Vertrauensverh├Ąltnis. Uns verbindet aber auch die Liebe zu einem gemeinsamen friedvollen Europa, zu der Wertsch├Ątzung der Menschen, ihrer Besonderheit, ihrer W├╝rde und ihrer kulturellen Identit├Ąt.
In diesem Sinne w├╝nsche ich Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest in patenschaftlicher Verbundenheit. 

Herzlichst,
Landrat Uwe Fietzek
 

Geleitwort zur Ausgabe des Heimatbriefes Nr.70    Weihnachten 2019
 
James-Herbert Lundszien 1. Stellv. Vorsitzender der KG
Liebe Elchniederunger, liebe Landsleute, liebe Leserinnen und Leser unseres Heimatbriefes,
im letzten Heimatbrief w├╝nschte Ihnen der Kreisvertreter in seinem Geleitwort einen sch├Ânen Sommer. Ich hoffe, Sie hatten tats├Ąchlich einen sch├Ânen Sommer, freuen sich heute dar├╝ber, dass der aktuelle Heimatbrief vor Ihnen liegt und auch das Weihnachtsfest vor der T├╝r steht.
Sofern Sie 1944 noch das letzte Weihnachtsfest in Ostpreu├čen begehen konnten, j├Ąhrt sich dieses Ereignis zum 75. Mal. Aber auch nach so vielen Jahren ist die Erinnerung daran sicher noch sehr pr├Ąsent. Hatten Sie in den ersten Nachkriegsjahren noch die leise Hoffnung, es k├Ânnte wieder zur├╝ck in die Heimat gehen, verlor sich diese mit fortschreitender Zeit. Insbesondere die Zeit des Kalten Krieges lie├č keinen vern├╝nftigen Gedanken daran zu. Und doch ├Ąnderte sich die weltpolitische Lage, so dass mit Beginn der 1990er Jahre erste Reisen in die verlorene Heimat m├Âglich waren. Und niemand von uns wei├č, was in der Zukunft noch alles m├Âglich sein wird. F├╝r die in der Heimat geborenen Landsleute wird sich wohl zu Lebzeiten keine dauerhafte R├╝ckkehr mehr ergeben. Aber vielleicht wird es f├╝r Nachkommen irgendwann eine realisierbare Option sein.
Dies w├╝rde sicher nur in Betracht gezogen werden, wenn es neben wirtschaftlichen Voraussetzungen auch eine mentale Verbindung g├Ąbe. Dazu k├Ânnen Sie zu Ihren Lebzeiten noch beitragen. Erz├Ąhlen Sie Ihren Kindern und Enkelkindern von der Heimat. Erz├Ąhlen Sie von Ihren Kindheitserinnerungen. Erz├Ąhlen Sie von Ihren Reisen in die Heimat. Lassen Sie Ostpreu├čen durch Ihre Erz├Ąhlungen nicht in Vergessenheit geraten.
Die Kreisgemeinschaft hat auch in diesem Jahr die Kontakte zur Verwaltung in Heinrichswalde und den dort lebenden Menschen intensiv genutzt. Zum Kreistreffen im September 2019 in Bad Nenndorf hatten wir den Landrat  eingeladen. Landrat Rudenkow ist dann mit einer Delegation vor Ort gewesen und hat neue Impulse f├╝r die k├╝nftige Zusammenarbeit gesetzt. Darauf kann die Kreisgemeinschaft k├╝nftige Aktivit├Ąten mit Zuversicht aufbauen.
Mit der finanziellen Unterst├╝tzung der Kreisgemeinschaft wurde der von Alik Mikschta geschaffene Elch in Heinrichswalde aufgestellt und mit einer Erinnerungstafel versehen. Unser Museum soll in gr├Â├čere und bessere R├Ąume umziehen. Offenbar hat die russische Verwaltung auch ein Interesse, dass Geschichte lebendig bleibt. Man darf aber nicht ├╝bersehen, dass die Beziehung zwischen Deutschen und Russen vergangenheitsbedingt und auch aufgrund aktueller Ereignisse nicht ganz spannungsfrei ist.
Und ob Sie es glauben oder nicht, es ist tats├Ąchlich wahr: Die Kirche in Heinrichswalde ist einger├╝stet und wird renoviert. Nat├╝rlich ist es nicht vorgesehen, sie wieder ihrer urspr├╝nglichen Nutzung zuzuf├╝hren. Dies w├╝rde auch der Interessenlage des derzeitigen Besitzers widersprechen. Aber das Geb├Ąude bleibt erhalten und damit auch die Geschichte des Hauses lebendig. Diese Philosophie gilt auch bei vielen Kirchen in Deutschland, die aufgegeben werden m├╝ssen. Sie leben dann als Kulturst├Ątten weiter.
Es gibt also immer wieder Hoffnung! Und da schlie├čt sich gedanklich der Kreis zum bevorstehenden Weihnachtsfest. Mit der Geburt Jesu wurde der Menschheit ein Hoffnungsanker gegeben. Es liegt an uns, was wir daraus machen.
In diesem Sinne w├╝nsche ich Ihnen im Namen des Vorstands und der Delegierten ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gl├╝ckliches Jahr 2020.

Ihr
James-Herbert Lundszien
1. Stellv. Vorsitzender der KG

GLandrat Uwe Fietzek Grafschaft Bentheimru├čwort f├╝r den Heimatbrief der Kreisgemeinschaft Elchniederung    Weihnachten 2020

Liebe Mitglieder der Kreisgemeinschaft Elchniederung,
in diesem Jahr begehen wir das 65j├Ąhrige Bestehen der ÔÇ×Patenschaft“ des Landkreises Grafschaft Bentheim und der Kreisgemeinschaft Elchniederung. Am 28. August 1955 wurde diese ÔÇ×Patenschaft“ in Bad Bentheim feierlich begr├╝ndet. Sie wurde damals inspiriert durch die Anregung des Bundespr├Ąsidenten Theodor Heuss, dass westdeutsche St├Ądte und Landkreise Patenschaften f├╝r Verb├Ąnde heimatvertriebener Mitb├╝rger aufnehmen sollten.
Ein solches Jubil├Ąum ist ein guter Anlass, auf den gemeinsam gegangenen Weg zur├╝ckzublicken. Ein H├Âhepunkt war zweifellos der Partnerschaftsvertrag, der 2002 zwischen dem Landkreis Grafschaft Bentheim und der russischen Region Slawsk geschlossen wurde. Diese Partnerschaft, die nur nach der Umbruchphase von Glasnost und Perestroika m├Âglich war, ist ein kleines Zeichen der Vers├Âhnung zwischen Ost und West nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges und den Unsicherheiten des Kalten Krieges. Auf diese Weise konnten die Grafschaft und die Kreisgemeinschaft Elchniederung ein wenig zur Verst├Ąndigung von Menschen aus unterschiedlichen L├Ąndern und Kulturen beitragen.
├ťber all die Jahre hinweg gab es ein freundschaftliches Verh├Ąltnis zwischen uns Grafschaftern und den Mitgliedern der Kreisgemeinschaft Elchniederung. Das gute Verh├Ąltnis wird aktiv gepflegt. So hat mich sehr gefreut, dass ich in diesem Jahr – zum ersten Mal in meiner Funktion als neuer Landrat – an einem pers├Ânlichen Treffen mit einer Delegation der Kreisgemeinschaft Elchniederung teilnehmen konnte.
Von beiden Seiten wurde gew├╝rdigt, dass durch die ├ťbergabe von Archivalien an das Kreis- und Kommunalarchiv in Nordhorn die Verbindung noch gest├Ąrkt werden konnte. Bei diesen Archivalien handelt es sich vorwiegend um Dokumente mit familienforscherischem Bezug zu den ehemaligen Bewohnern des Kreises Elchniederung.
Bei all den positiven Entwicklungen gibt es in diesem Jahr, in dem eigentlich das Jubil├Ąum gefeiert werden sollte, einen D├Ąmpfer. Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie hat vieles durcheinander gebracht. Darum musste leider auch das Kreistreffen der Kreisgemeinschaft Elchniederung in Bad Nenndorf, an dem ich gern teilgenommen h├Ątte, wegen Corona ausfallen. Es bleibt uns nur, mit Optimismus in die Zukunft zu blicken.
Abschlie├čend m├Âchte ich meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die Patenschaft zwischen Landkreis Grafschaft Bentheim und Kreisgemeinschaft Elchniederung auch noch in Zukunft aktiv gepflegt und weiter vertieft wird.
Ich w├╝nsche Ihnen, liebe Mitglieder der Kreisgemeinschaft Elchniederung, ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Start in das Jahr 2021 und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Ihr Uwe Fietzek
   Landrat

GeJames-Herbert Lundszien 1. Stellv. Vorsitzender der KGleitwort zur Ausgabe des Heimatbriefes Nr.72    Weihnachten 2020

Liebe Landsleute, liebe Leserinnen und Leser des Heimatbriefs,

seit M├Ąrz dieses Jahres sind die vertraute Welt und gewohnte Abl├Ąufe durch den Corona-Virus aus den Fugen geraten. Als Folge dessen mussten wir unser im Mai geplantes Treffen in L├╝neburg absagen und auch das bei vielen beliebte Kreistreffen in Bad Nenndorf im September musste abgesagt werden. Diese Treffen leben von menschlicher N├Ąhe und vertraulichem Plachandern. Dies birgt aber ein zu hohes Risiko f├╝r die Verbreitung des Virus und damit auch f├╝r Ihre Gesundheit. Die Entscheidung ist dem Vorstand aber sehr schwer gefallen.
Unter Beachtung der Sicherheits- und Hygieneregeln hat trotzdem die Delegiertenversammlung stattgefunden. Ein besonders wichtiges Thema auf der Tagesordnung war die Beratung der umfassend ├╝berarbeiteten Satzung, mit der die Kreisgemeinschaft auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet sein will. Auch eine wichtige Wahl stand an, die des Kreisvertreters. Manfred Romeike kandidierte erneut und wurde mit Mehrheit wiedergew├Ąhlt. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Gl├╝ckwunsch zur Wiederwahl.
Und in der Heimat schreiten die Renovierungsarbeiten an der Heinrichswalder Kirche voran. Nach den derzeitigen Planungen wird nach dem Abschluss der Arbeiten unser Heimatmuseum dort seinen Platz finden. Damit wird die Erinnerung an die Heimat dort vor Ort lebendig gehalten. Um die Erinnerung aber auch fern der Heimat zu bewahren, ist es wichtig, dass Sie Ihr Wissen ├╝ber und die Liebe zur Heimat an Ihre Kinder und Enkelkinder weitergeben. Das ist der erfolgreichste Weg, dass Ostpreu├čen nicht vergessen wird.
Der vor Ihnen liegende Heimatbrief tr├Ągt auch dazu bei und stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass manche Dinge nicht von dem Virus beeinflusst werden, sondern in bew├Ąhrter Form bestehen. Ich w├╝nsche Ihnen viel Freude beim Lesen.
Und dar├╝ber hinaus w├╝nsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Wechsel in das Jahr 2021 und uns allen ein gesundes Wiedersehen im n├Ąchsten Jahr, wenn die Pandemie es dann wieder zul├Ąsst.

Herzlichst,
James-Herbert Lundszien
Stellvertretender Vorsitzender

Gru├čwort f├╝r den Heimatbrief Nr. 73 der Kreisgemeinschaft Elchniederung    Pfingsten 2021

Liebe Mitglieder der Kreisgemeinschaft Elchniederung,

 auch diesFietzekUwe-19-2en Heimatbrief zu Pfingsten 2021 m├Âchte ich nutzen, um Ihnen herzliche Gr├╝├če aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim zu ├╝bersenden. Schon im vergangenen Jahr bin ich auf die ungew├Âhnliche Situation und die Herausforderungen f├╝r uns alle eingegangen. Viel Zeit ist seither vergangen, noch immer befinden wir uns gesellschaftlich in einer Art Ausnahmezustand. Wir alle haben in dieser Phase t├Ąglich neue Erfahrungen machen m├╝ssen. Wir haben unser ansonsten allt├Ągliches Verhalten anpassen und umstellen m├╝ssen. Die Maskennutzung ist zu einer Selbstverst├Ąndlichkeit geworden. Das Abstandhalten ebenso. Was wir in dieser Zeit nicht vergessen d├╝rfen: Neben der k├Ârperlichen ist auch die seelische Gesundheit wichtig. Und dazu wiederum geh├Âren soziale Kontakte. Auch wenn die Pflege der Bindungen zu den Mitmenschen derzeit schwierig ist, gibt es gl├╝cklicherweise M├Âglichkeiten. Ob per Telefon, durch die Neuen Medien oder mit dem guten alten Brief: Nur durch Zusammenhalt, Verbundenheit und N├Ąhe – auch wenn sie sich anders darstellt als sonst - k├Ânnen wir diese Situation gut ├╝berstehen. Ich denke, dass die gute Verbindung zwischen der Kreisgemeinschaft Elchniederung und der Grafschaft Bentheim durch die Pandemiesituation nicht leidet. Dennoch freue ich mich auf den Tag, wo wir wieder unbek├╝mmert zusammenkommen k├Ânnen. M├Âgen wir diese Phase gut ├╝berstehen und dann bald wieder zum gewohnten, freundschaftlichen Miteinander zur├╝ckkehren k├Ânnen.
Bis dahin w├╝nsche ich mir: Bitte bleiben Sie gesund!
Mit herzlichen Gr├╝├čen
                                    Ihr Uwe Fietzek
                                          (Landrat)

Geleitwort zur Ausgabe des Heimatbriefes Nr.73    Pfingsten 2021

Liebe Elchniederunger und liebe Leserinnen und Leser des Heimatbriefes,
Fritz Klingsporn Vorsitzender der Delegiertenversammlung der Kreisgemeinschaft Elchniederung e.V.

 heute halten Sie die Pfingstausgabe unseres Heimatbriefes in den H├Ąnden, der zum 73. Mal erscheint. Das erste Mal erschien er 1983. Aufmachung und Umfang der ersten Ausgabe entsprachen schon eher einem ÔÇ×Brief“, seit vielen Jahren wurde unser Heimatbrief professionell weiterentwickelt, letzten Endes aber nur durch die gute und kontinuierliche Arbeit unserer Redakteure und Mitarbeiter der Schriftleitung. Hierf├╝r sei an dieser Stelle ausdr├╝cklich gedankt! Das Ergebnis kann sich auch dieses Mal sehen lassen! Erinnerungen an die ostpreu├čische Heimat werden wachgehalten und die Leser werden informiert ├╝ber Interessantes und Aktuelles aus der Elchniederung. Mit den Familiennachrichten werde Sie wie immer ├╝ber Geburtstage und leider auch ├╝ber Todesf├Ąlle benachrichtigt. Leider k├Ânnen wir derzeit noch nicht unbelastet in die Zukunft schauen. Insbesondere unsere Reiseleiter, die in den vergangenen Jahren immer wieder interessante Reisen in die Elchniederung und dar├╝ber hin[1]aus nach Ostpreu├čen angeboten haben, h├Ąngen in der Luft. Gerade die Reisen sind ein nicht wegzudenkender wichtiger Faktor, um Interesse an Ostpreu├čen, seiner reichen Geschichte, aber auch der Gegenwart und seiner einzigartigen urw├╝chsigen Natur zu wecken. Zurzeit, Ende Februar 2021, ich verfasse gerade diesen Text, wissen wir nicht, wann wir wieder ungehindert nach Ostpreu├čen fahren k├Ânnen. Nicht nur, dass die letzten Reisen abgesagt werden mussten; ohne aktive Besuche der Elchniederung leidet auch der Austausch zu den Menschen im Rayon Slawsk und die Pflege der in den letzten Jahren sich durchaus positiv entwickelten Beziehungen zu der dortigen Administration sowie den gewachsenen pers├Ânlichen Freundschaften. Zwischenmenschliche Begegnungen und Beziehungen, so wie sie in den letzten Jahren stattfanden, sind notwendig und m├╝ssen gepflegt werden, um die guten Kontakte an Ort und Stelle fortsetzen zu k├Ânnen. Das Gleiche gilt auch f├╝r unsere Treffen und Zusammenk├╝nfte, die seit dem letzten Jahr aufgrund der Corona - Epidemie ausgefallen sind. Ohne unsere Zusammenk├╝nfte, das Gespr├Ąch und den pers├Ânlichen Austausch ├╝ber die alte Heimat ist unsere Vereinsarbeit eingeschr├Ąnkt. So k├Ânnen wir nur hoffen, dass der Virus besiegt oder zumindest in seine Schranken gewiesen wird, damit wir uns wiedersehen und wieder nach Ostpreu├čen reisen k├Ânnen. Nutzen Sie die vielf├Ąltigen Reiseangebote unter bew├Ąhrter Leitung und F├╝hrung! Ich habe die Erfahrung ge[1]macht, dass ich immer wieder in die Elchniederung fahren will. So hinterlie├čen die Besuche in Ostpreu├čen unvergessene Eindr├╝cke, zum Beispiel: Ein Blick ├╝ber den Karkelstrom oder vom Ufer des Kurischen Haffs auf die Kurische Nehrung, der hohe Himmel ├╝ber den endlosen Wiesen und Feldern, Spazierg├Ąnge durch die Stra├čen der Orte und noch viel mehr; aber auch der Wehmut und Bitterkeit hinterlassende Eindruck von einfach aus der Landschaft getilgten Orten, Kirchen, Geb├Ąuden und H├Âfen. Unsere Reiseleiter jedenfalls stehen bereit und warten nur darauf, dass es mit Ihnen wieder auf Reisen gehen kann! So w├╝nsche ich Ihnen viel Freude bei der Lekt├╝re dieses Heimatbriefes, bleiben Sie gesund und hoffentlich auf ein Wiedersehen zum geplanten Kreistreffen 2021 in Bad Nenndorf! Frohe Pfingsten!
                             Ihr Fritz Klingsporn
                                  Vorsitzender der Delegiertenversammlung der
                                  Kreisgemeinschaft Elchniederung e.V.

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Heimatbriefe der Kreisgemeinschaft
Brochures Over The Homeland

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Die Kirche im Kreisort Heinrichswalde