Das Kirchspiel Kreuzingen fr├╝her Gro├č Skaisgirren  (russ.Bolschakowo  đĹđżđ╗ĐîĐłđ░đ║đżđ▓đż)   (Kirchspielvertreter Dieter Wenskat)

Kreuzingen - Kirche  um 1917 - heute Russisch-OrthodoxAuf der “Landtafel von Preu├čen“, die der bedeutende Kartograph Kaspar Hennenberger 1576 herausgab, war das Gebiet des sp├Ąteren Kirchspiels Skaisgirren/Kreuzingen noch eine fast unbewohnte Fl├Ąche. Dort dehnte sich ein dichter Wald aus, der einige J├Ąger und Holzf├Ąller anzog. Durch diesen Wald f├╝hrte ein Weg, der die Nummer 43 trug und erstmals 1384 urkundlich erw├Ąhnt wurde. Er verband die beiden Burgen Labiau und Ragnit, die der Ritterorden dort hatte errichten lassen.
Erst ab Ende des 16ten Jahrhunderts wurde dieses Gebiet langsam besiedelt, und auf den gerodeten Fl├Ąchen wurden D├Ârfer gegr├╝ndet. Skaisgirren war die zweit├Ąlteste Siedlung in dieser Gegend. Der Ort wird erstmals 1583 genannt. In einer Urkunde aus diesem Jahr hei├čt es: “In Skeisgirn wohnet einer mit Namen Domasch. Zinset j├Ąhrlich 5 Mark Geld und einen Marder oder aber 1 Mark 15 Schilling Mardergeld.“
Bald kamen mehr Kolonisten hinzu. Sie haben weitere Fl├Ąchen urbar ‘und nutzbar gemacht. Denn etwa um 1600 mussten schon Steuern f├╝r 15 Hufen brauchbaren Landes gezahlt werden. Wenn man davon ausgeht, dass eine Hufe Land ca. 30 Morgen umfasst, so war das eine Fl├Ąche von Evangelisch-Lutherische Freikirche von Sachsen Gebaut 1925112,5 Hektar. Weitere Siedler kamen hinzu, auch welche aus Litauen. Sie rodeten mit gro├čem Flei├č immer mehr Fl├Ąchen, so dass sich der Ort weiter ausdehnte und auch andere D├Ârfer in der Umgebung entstanden. Einem Bericht von 1662 ist zu entnehmen, dass in dem Gebiet des sp├Ąteren Kirchspiels Skaisgirren/Kreuzingen schon D├Ârfer mit insgesamt 77 Hufen angelegt waren. Dazu geh├Ârten u.a. Georgenheide, Vielbr├╝cken, Gr├╝ndann, Kripfelde und Wartenh├Âfen.
Weitere Ansiedlungen wurden durch das von dem Gro├čen Kurf├╝rsten erlassene K├Âllmische Recht gef├Ârdert. Hierdurch erhielten besonders Privilegierte oder Adlige gro├če Landfl├Ąchen als Privateigentum ├╝bertragen. In der Folgezeit wurden Wege und Stra├čen gebaut und dadurch das ganze Gebiet erschlossen. Dies wiederum zog Gesch├Ąftsleute an, die sich dort niederlie├čen, um die Bed├╝rfnisse der Bev├Âlkerung abzudecken. So entstand allm├Ąhlich ein auf die damalige Zeit bezogener bescheidener Wohlstand.
Einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte die Er├Âffnung der Bahnstrecke K├Ânigsberg-Tilsit, deren letztes Teilst├╝ck am 01.10.1891 in Betrieb genommen wurde. Damit war eine schnelle Verbindung f├╝r den Personen- und G├╝terverkehr geschaffen worden. Auch die Kleinbahnstrecke Kreuzingen-Insterburg trug dazu nutzbringend bei. Ein weiterer verkehrsm├Ą├čiger Vorteil f├╝r Kreuzingen war der, dass hier sechs Fernstra├čen kreuzten, wodurch der Ort von allen Seiten leicht erreicht werden konnte. Er lag in der s├╝d├Âstlichen Ecke des Kreises Elchniederung und grenzte an die Nachbarkreise Labiau, Insterburg und Tilsit-Ragnit.
Durch die hervorragende Lage im Verkehrsnetz entwickelte sich KreuzingenMarktstra├če vom Getreidemarkt aus gesehen zu einem Hauptmarktplatz. Dort war der gr├Â├čte Wochenmarkt von ganz Ostpreu├čen und der gr├Â├čte Ferkelmarkt vom ganzen damaligen Preu├čen. Schon in der Nacht zum Donnerstag - dem Markttag - rollten die Fischerwagen aus den Haffd├Ârfern und Gem├╝se- und Kartoffelwagen aus dem Gro├čen Moosbruch heran. Auf anderen Fahrzeugen wurden Ferkel transportiert. Die genannten Waren wurden auf dem 13 Morgen gro├čen Schweinemarkt angeboten. Dort fand auch an einigen Tagen im Jahr der Vieh- und Pferdemarkt statt. Durchschnittlich wurden 300 Rinder und Pferde aufgetrieben.
F├╝r weitere Erzeugnisse standen der Getreide- und der Buttermarkt zur Verf├╝gung. Beide M├Ąrkte hatten eine erhebliche Ausdehnung, so dass es verst├Ąndlich erscheint, dass nach amtlicher Sch├Ątzung an jedem Donnerstag 1000-1500 Fuhrwerke im Ort untergebracht werden mussten. Sie f├╝llten alle Stra├čen und Pl├Ątze sowie die H├Âfe der Gastst├Ątten. An jedem Markttag wurden durchschnittlich 500-600 Ferkel zum Verkauf angeboten Sie wurden von H├Ąndlern aufgekauft und ├╝berwiegend mit der Bahn nach Schlesien, Pommern und Brandenburg versandt. Ebenfalls wurden an diesem Tag 100 bis 120 Zentner Butter und 100 bis 120 Kisten Eier zu je 600 St├╝ck aufgekauft, um sie Verbrauchern in den St├Ądten zuzuf├╝hren.
An einem anderen Tag der Woche erfolgte an der 250 Meter langen Rampe des Bahnhof Kreuzingen die Verladung von fetten Schweinen, L├Ąuferschweinen sowie von Schlachtvieh. Durchschnittlich waren es 36 Waggons, die u.a. nach Berlin und Sachsen gingen. Die ├╝berwiegend kleinb├Ąuerlichen Betriebe der Umgebung hatten sich auf Schweinezucht und Schweinemast konzentriert.
Bei diesem regen Gesch├Ąftsleben waren auch andere Branchen gefragt. So gab es in Kreuzingen drei Hotels, vier Gastst├Ątten mit ├ťbernachtungsm├Âglichkeiten, zwei Cafes zw├Âlf Kolonial-, Eisenwaren-, und Lebensmittelgesch├Ąfte, eine Landmaschinen-Gro├čhandlung, f├╝nf Textilgesch├Ąfte, K├╝rschner, Gesch├Ąfte f├╝r Fleisch- und Wurstwaren, zwei G├Ąrtnereien, Fris├Âre, andere Handwerksbetriebe, drei Arzte, drei Zahn├Ąrzte, einen Tierarzt einen Apotheker und drei Rechtsanw├Ąlte. Am Ort waren auch ein Amtsgericht mit Kaluse, ein Postamt, eine SparkassDer Bahnhof von Kreuzingene und eine Bank sowie eine Molkerei. Die gr├Â├čten Arbeitgeber von Kreuzingen waren die Kreuzinger M├╝hlenwerke, die Neidenburger M├╝hlenwerke, die aber schon zu Wartenh├Âfen geh├Ârten, und die Eierzentrale etwa seit 1936.
Kreuzingen hatte eine Freiwillige Feuerwehr, die als erste im Kreis Elchniederung eine Motorspritze besa├č. Etwa 1905 erhielt der Ort sein erstes Stromnetz.
Das kulturelle und Vereinsleben erlangte unter der Leitung von Rektor Schillak eine gro├če Bedeutung. Auf seine Initiative wurde 1922 das erste Gauturnfest nach dem ersten Weltkrieg in Kreuzingen mit gro├čem Erfolg durchgef├╝hrt. Auch den S├Ąngerverein mit seinen rund 40 Aktiven dirigierte er von 1912 bis 1938 und machte ihn weit ├╝ber die Kreisgrenzen hinaus bekannt. So nahm der Verein auch an den Bundess├Ąngerfesten in Hannover, Wien und Breslau teil. An Schulen gab es eine Mittelschule, die in privaten R├Ąum untergebracht war und eine siebenklassige Volksschule. Die alte stammte aus dem Ende des 18ten Jahrhunderts. Sie diente ab Ausgang 1938 als Gemeindeamt. Eine neue, sehr moderne Schule nahm im November 1938 ihren Betrieb auf. Die Bev├Âlkerung in und Kreuzingen war fast ausschlie├člich evangelischen Glaubens. Seit 1693 gab es am Ort eine Kirche. Eine weitere wurde sp├Ąter (um 1925 f├╝r die Evangelisch-Lutherische Freikirche gebaut) an der Neuen Stra├če errichtet. Wie in der ganzen Elchniederung gab es auch hier Freikirchen, Sekten und religi├Âse Gemeinschaften, die nie der Landeskirche angeh├Ârten. Da gab es u.a. den Bund freier Christen, die Baptisten, Evangelische Gemeinschaft, die Neuapostolische Gemeinschaft, wenige Sabbatisten, Adventisten und die Zeugen Jehovas.
Im geschichtlichen R├╝ckblick bleibt festzuhalten, dass sich ein Teil des franz├Âsisch-preu├čischen Krieges von 1806/07 in Ostpreu├čen abgespielt hat. So kam im Juni 1807 Napoleon Bonaparte mit einem Teil seiner Truppen nach Kreuzingen. Die Kirche diente als Pferdestall, und Napoleon selbst wohnte im gegen├╝berliegenden Pfarrhaus. Das Zimmer wurde danach das Napoleonzimmer genannt. Sein Weg f├╝hrte dann nach Tilsit, wo Anfang Juli 1807 auf einem Flo├č auf der Memel der Friede zu Tilsit unterzeichnet wurde.
Nach Ausbruch des ersten Weltkrieges drangen russische Truppen auch in Kreuzingen und Umgebung ein. Sie blieben dort etwa vom 27.08. bis 08.09.1914 und nahmen bei ihrem R├╝ckzug M├Ąnner mit, die zum Teil erst 1919 oder 1920 aus Sibirien zur├╝ckkehrten. Andere kamen nie wieder.
Kreuzingen hatte 1939 2256 Einwohner. Im Zuge der Umbenennung aller Ortsnamen mit litauischem Klang wurde aus Skaisgirren am 1Das Amtsgericht in Kreuzingen und ev. Kirche6.07.1938 Kreuzingen. Das Kirchspiel umfasste 38 D├Ârfer und war mit 9019 Einwohnern nach der letzten Volksz├Ąhlung vom 17.05.1939 das gr├Â├čte Kirchspiel des Kreises Elchniederung.
Im Herbst 1944 zeichnete sich auch f├╝r die gr├Â├čten Optimisten die Katastrophe ab. Die Rote Armee r├╝ckte bis zur Memel vor. Da kam Anfang November 1944 die Erlaubnis zum R├Ąumen. Viele haben das Ende der Flucht aber nicht erlebt. Die anderen wurden in alle Winde zerstreut und fanden schlie├člich eine neue Heimat. Jahrzehnte wusste man nichts ├╝ber das Schicksal von n├Ąchsten Nachbarn. Einige gelten noch immer als verschollen.
Kreuzingen und Umgebung habe ich zum ersten Mal 1991 wiedergesehen, weil vorher eine Einreise verweigert wurde. Der Ort selbst und auch die umliegenden D├Ârfer haben ihr fr├╝heres Aussehen verloren. Die Hauptstra├če mit ihren Gesch├Ąften wurde schon beim Einmarsch der Roten Armee am Abend des 19.01.1945 durch Granaten weitgehend zerst├Ârt. Hier schlug ihnen Widerstand entgegen, weil deutsche Truppen so lange wie m├Âglich die Zu- und Abgangsstra├čen f├╝r sich und die Fl├╝chtlinge offen halten wollten. Anderes ist sp├Ąter zerst├Ârt oder besch├Ądigt und damit dem Verfall preisgegeben worden. Das Land ist versteppt und wird nur zu einem geringen Teil bearbeitet. Es ist nicht leicht, sich heute da zurechtzufinden, auch wenn man dort aufgewachsen ist.
Kirchspielvertreter Herbert Schneidereit Projensdorfer Stra├če 100 24106 Kiel

Aus ÔÇ×Die Kirchengemeinden Kreuzingen und Gowarten, Kreis Elchniederung“, herausgegeben von der Kreisgemeinschaft Elchniederung
* In Klammern und in Blau ist eine Erg├Ąnzung von H.W.Nienke

Orte des Kirchspiels Kreuzingen

Ortsname ab 1938

Ortsname bis 1938

Einwohner 1939

Altm├╝hle

Lankeningken

190

Berkeln

Messehnen, Plauschinnen, Willwohnen

298

Borstehnen

Borstehlischken

16

Breitenhof

Oschweningken

97

Demmen

Demmenen

151

Eckwalde

Bersteningken

182

Finkenhof

Petschkehnen

136

Georgenforst

Klein Ischdaggen

104

Georgenheide

Kletellen

144

Gerhardsgrund

Obschruten

165

Gerhardsheim

Lepienen

150

Gerhardsh├Âfen

Weidgirren

56

Gerhardswalde

Gerhardswalde

105

Gerhardsweide

Liedemeiten

202

Gobienen

Gobienen

112

Grenzberg

Gro├č Aszmaggern

358

Gronwalde

Klein Girratischken

248

Gr├╝nau

Gr├╝ndann

287

Gr├╝nhof-Kippen

Gr├╝nhof-Kippen

76

Jagsten

Jagsten mit Wingsnup├Ânen

272

K├Ąmpen

Kumpelken

103

Kischen

Kischen

104

Kleingrenzberg

Gro├č Wabbeln

54

Kreuzingen

Gro├č Skaisgirren

2.256

Margen

Margen mit Paossen

119

M├╝hlenkreuz

Makohnen

229

Ossafelde

Endrejen

247

Parwen

Parwischken

197

Rutenfelde

Wirblauken

32

Schulzenwiese

Schudledimmen

358

Steilberg

Basznitzkallen

139

Tannenh├Âhe

Schillehlen mit Wargutschen

85

Vielbr├╝cken

Gro├čwixwen

163

Wartenh├Âfen

Gro├č Girratischken

660

Wegnersdorf

Wegnerminnen

18

Wihelmsbruch mit GutsbezirkWilhelmsbruch

Wilhelmsbruch

434

Wihelmsheide

Wilhelmsheide

234

Gesamt:  38

 

9.019

Eine Erinnerung an die Mittelschule in Kreuzingen von Cuno Welsch mit vielen Namen von Lehren und Sch├╝lern finden Sie auf der Seite Geschichten vor 1945

Kreuzingen Ortsplan von Horst Schwerdt

Zum Ortsplan OP554 Kreuzingen von Horst Schwerdt alle aufgef├╝hrten Stra├čen/Ortsteile/Namen von West nach Ost aufgelistet

Ossafelder Stra├če

K├Ânigsberger Stra├če

Tilsiter Stra├če

Amtsgericht

r  M├Âbel Urschat

l  Uhrmacher Sch├Ąfer

Evangelische Kirche mit Friedhof

r  Stilger

l  Mittelschule

r  Wisbar

l   Konditorei Diesler

l  Witt

r  Lischitzki G├Ąrtnerei

Post (K├Ąmper Stra├če)

r  Rotkamm

r  B├╝ttner

Hauptstra├če

Hotel

Bahnhof  (weiter rechts)

Gemeindeamt/Alte Schule

Volksbank

r  Schorius

Buttermarkt

r  Dieck (Papier & B├ťcher)

r  Gro├č

s  G├Ąrtnerei Herrmann

r  Stringe  Fleischerei

K├Ąmper Stra├če

Polizei (Schl├Ąnger)

r  E. Welsch

l  Gerdewischke

r Apotheke & Drogerie Amelung

r  Dill

Post

s  Hotel Band├čus (Kino)

r  E. Bramann

l  Konditorei Dieser

s  A. Diester & Caf├ę Markschie├č

Neue Stra├če

l  Meierei

s  Irrgang & Jankowski  (Papier & B├╝cher)

Evangelisch-Lutherische Freikirche (ELFK)

Schule

s  Landmaschinen Brommauer

 

r  Schneider

s  Bendig Kolonialwaren

Friedrichsdorfer Stra├če

r  Broscheit

Getreidemarkt

Evangelische Kirche

Siedlung West

s  Gottschalk  Eiskaffee

Sportplatz

Krause

s  Dr. Jurkschat

Eierzentrale

Gr├Ąsch

s  Hotel Krause

Niedrunger M├╝hlenwerke

Schwerdt

s   Paesler Elektro

l   Kallweit Verbindungsstra├če

Baltrusch

s  M├╝hlenwerke Alwin Wisbar

l  Gro├č        Verbindungsstra├če

Tiltmann

n  Kaufhaus Grod├činsi

l  Schories  Verbindungsstra├če

Spang

n  Paesler ab 1938

Pfarrhaus

Spagat

n  Elektro Krause

 

Rand├čus

n  Sonnenberg

 

Nauwartat

n  Schuhladen

 

Klein

n  Furchert

 

Vangehr

n  Manufaktur Reifenberger

 

Kattenberg

Pferde- und Schweinemarkt

 

Ennulat

Siedlung Ost

 

 

Blant

 

 

Matschullat

 

 

Bahnhof  Kleinbahn nach Insterburg

 

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Wartenh├Âfen von R. Schneidereit 1986 erfasste Namen

Zum Ortsplan von Wartenh├Âfen von R. Schneidereit alle aufgef├╝hrten Stra├čen/Namen von S├╝den nach Norden aufgelistet

Hauptstra├če nach Gro├č Friedrichsdorf

noch Hauptstra├če

             s  Saperautski

l  Baltruweit

l  Kujelies

             s  Matt├čiet

Bahnhof

l  Ambrasius

             s  Angelm├╝ller

l Niederunger M├╝hlenwerke

l  Augustin

             n Ollsteit

1. Querweg

6. Querweg

              n  Arndt

           s  May

           s  Gugat

              n  Batutzki

           n  Treinies

           s  August Alex

              n  Glubert

           n  Kalweit

           s  Hind├čus

               n  Stall├čus

           n  Gro├č

           n  Adamat

               n  Bogdan

l  Stannull

           n  Szarrat

r  Wabbels

l Beutler

           n  R. Schneidereit

2. Querweg  nach Paossen

2. Querweg

           n  Zong

                s Bastigkeit

             keine Namen

           n  Korindt

                n  Geschwendt

l  Treinies

           n  Gelies

                n  Brygedda

l  Matzick

           n  Buttgereit

                n  Hasinger

3. Querweg

           n  Kirschning

Abzweig vom 2. Querweg nach Norden

           s  Matthes

           n  Siebert

                  l  E. Hofer

           n  Friedhof

l  O. Schneidereit

                  l  Pucknat

           n  Baumgart

l  F. Schneidereit

                  l  Abroweit

l  Neumann

l  Kummetz

                  l  Raud├čus

l  Stanscheit

l  R. Sch├Ąfer

                  l  Hinz

l  Sudau

 

                  l  Janz

l  Raudies

Rechte Seite Hauptstra├če im S├╝den

                  l  Alinski

4. Querweg

r  Dietrich

r  Saperautski

           n  Rupenus

r Kricklies

r  Naujok

           n  Schwei├čing

r  Zerrath

r  Tiedemann

l  Dank

r  Petereit

r  F. Schurkus

5. Querweg nach Ossafelde

r  Steinbeck

r  E. Schurkus

           s  O. H├Âfer

r  Westphal

r  Hayet

           s  H. Alex

r  Barkowski

r  Bajorat

           s  Schrader

r  Koppitz

r  Pettoschka

           s  Scherdeit

r  Lorenschat

r  Schulz

           n  Szillat

1. Querweg

r  Parakenings

           n  Baumeister

            s  Wiese

r  Rorinth

           n  Tuttlies

            s  Barries

r  Jadeit

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Die Evangelisch-Lutherische Freikirche (ELFK) in KreuzingOP554 Lageplan der ELFK in Kreuzingenen und Ostpreu├čen

Seit einigen Jahren schwelt ein kleiner Disput um die Kirche in der ehemaligen Neuen Stra├če von Kreuzingen, die heute von der Katholischen Gemeinde genutzt wird. In Schwung gebracht hat dies unsere Kirchspielvertreterin Ruth Woldeit, die in dieser Kirche am 10.04.1944 von Pastor Johannes Forchheim konfirmiert wurde. Pastor Johannes Forchheim war eigens f├╝r die Konfirmation vom Milit├Ąr beurlaubt worden. Er wohnte zuf├Ąllig im gleichen Haus wie Frau Woldeit, n├Ąmlich in der Tilsiter Stra├če 35 von Kreuzingen.
Frau Woldeit hatte kritisiert, dass in allen Internet Dokumentationen diese Kirche als ÔÇ×Adventiste
nkirche oder Babtistenkirche“ ausgewiesen wurde. Sie behauptete zu Recht, wie wir jetzt wissen, dass es eine ÔÇ×Evangelisch-Lutherische Freikirche“ war.
Um das abzukl├Ąren habe ich mich deshalb an die ELFK von Sachsen gewendet und erhielt daraufhin folgende Antwort:
 ÔÇ×Zu Skaisgirren: Die dortige Ev.-Luth. Immanuelgemeinde der ELFK bestand von 1898-1945. Von 1938-45 war Pf. Johannes Forchheim ihr letzter Pastor. Die Gemeinde hatte 1928 knapp ├╝ber 200 Glieder (das ist die letzte vorliegende Angabe).
1901 baute die Gemeinde ein Pfarrhaus mit Kirchsaal (W├Âhling, Geschichte der Ev.-Luth. Freikirche, Zwickau 1925, S. 180). 1925/26 wurde an einem anderen Standort ein eigenst├Ąndiges Kirchgeb├Ąude mit Turm errichtet und am 18.7.26 eingeweiht. Der Bericht in der ELFK-Kirchenzeitung (Evang.-Luth. Freikirche 1926, S. 134f) spricht davon, dass das Geb├Ąude 20 m lang und 10 m breit war, der Turm 24 m hoch. Leider ist nicht die genaue Adresse des Neubaus vermerkt.
Die zuletzt f├╝r die Pfarrwohnung angegebene Adresse lautete: Tilsiter Str. 35 (Ev.-Luth. Hausfreundkalender 1941, S. 84). Aus der Angabe wird nicht klar, ob das zugleich die Anschrift des Kirchgeb├Ąudes war.
Im Archiv habe ich 3 Fotos von der Kirche in Skaisgirren gefunden (leider nur in sehr m├Ą├čiger Qualit├Ąt). Zeit: ca. 1930
Dr. Gottfried Herrmann“

DEvangelisch-Lutherische Freikirche von Sachsen Gebut 1925ar├╝ber hinaus erhielt ich von Herrn Dr. G. Herrmann das “Verzeichnis der Gemeinden und Pastoren der ELFK von 1876 bis 1996“ Concordia-Verlag Zwickau sowie einen Auszug aus der Chronik Sachsen ÔÇ×Chronik des Ostpreu├čischen Bezirkes der ELFK 1925 – 1945“ von Johannes Forchheim ein Neffe des gleichnamigen Pastors von Kreuzingen. Die Chronik ist noch nicht digitalisiert.
Die ELFK findet man im Internet unter www.elfk.de
Den Kirchen von Ostpreu├čen und im Besonderen von der Elchniederung hat man sich in der Vergangenheit nicht tiefgehender oder oft gewidmet, wie soll man sonst erkl├Ąren, dass diese kleine Kirche in Kreuzingen oder Gro├č Skaisgirren kaum beachtet wurde!
Jedenfalls steht in unserem Standardwerk “Der Kreis Elchniederung” Band I auf Seite 273 zum Thema Freikirche und Sekten:
“..... Es ist nicht m├Âglich, alle Freikirchen, Sekten und religi├Âsen Gemeinschaften der Elchniederung aufzuz├Ąhlen , es soll an dem Beispiel des Kirchdorfes Kreuzingen (Gr.-Skaisgirren) aufgezeigt werden, wie vielf├Ąltig sie waren, und soll gesagt sein, dass sie so zahlreich wie in diesem Ort auch in den anderen Gemeinden auftraten .
Der Ostpreu├čische Gebetsverein der Landeskirchlichen Gemeinschaft innerhalb der Landeskirche hatte in Kreuzingen (Gr.-Skaisgirren) in der Bahnhofstra├če im Hause“Krippee“ einen Gebetsaal.
Die Kirche der Lutheraner, ein kleines Kirchlein nur mit spitzem Turm, stand in der Neuen Stra├če, welche die Bahnhofstra├če mit der Tilsiter Stra├če verband. Die Lutheraner standen au├čerhalb der Landeskirche.
Die Wiedert├Ąufer oder Baptisten waren gleichfalls aus der Landeskirche ausgetreten. Sie hielten in der Schillerstra├če in einer Kapelle ihre Gottesdienste.
Auch der BFC = Bund freier Christen, stand au├čerhalb der Landeskirche.
Die Evangelische Gemeinschaft, sie stand gleichfalls au├čerhalb der Landeskirche, hielt ihre Gottesdienste in Gerhardsweide (Liedemeiten) in der Molkerei Z├╝rcher und in Ossafelde (Endrejen).
F├╝r die Neuapostolische Gemeinschaft hatte der Hausbesitzer Albert Siemoneit am Ende der lnsterburger Stra├če eine Gebetskirche erbaut, in der die Mitglieder dieser Gemeinschaft zusammenkamen und dort auch Kindergottesdienste hielten. Diese Gemeinschaft erfuhr reiche Unterst├╝tzung von amerikanischen Schwestergemeinden.
Das Blaue Kreuz stand innerhalb der Landeskirche und hielt Gottesdienste in Privatr├Ąumen der Villa Jaksteit.
Sabbatisten gab es nur vereinzelt. Sie feierten den Sonnabend. Es ist nicht bekannt, ob und wo sie zu gemeinsamen Andachten zusammenkamen.
Die Adventisten bildeten auch nur eine kleine Gruppe.
Zeugen Jehovas boten an Markttagen den Marktbesuchern den ÔÇ×Wachtturm" an und trugen ihre Schriften von Haus zu Haus. Den nationalsozialistischen Umz├╝gen wichen sie wie dem brennenden Feuer aus, weil sie deren Fahnen nicht gr├╝├čen wollten.....”Der Altar der ELFK um 1930


Die ELFK gibt es bereits seit ├╝ber 140 Jahren. Die Gemeinde in Skaisgirren/Gro├č Skaisgirren/Kreuzingen wurde im Juni 1898 gegr├╝ndet und ihre Aufnahme in die Synode erfolgte 1907. Sie nannte sich Immanuel-Gemeinde. Die Gemeinde ist ebenfalls aus den Kreisen eines Gebetsvereins hervorgegangen. Der Prediger Enies Klaudat predigte in Skaisgirren und Umgebung. Nach dem Bruch mit anderen Predigern des Gebetsvereins kam es zu einer Ann├Ąherung an Pastor Christian Luschnat (urspr├╝nglich Stundenhalter) in Insterburg. Im Juni 1898 kam es dazu, dass sechs Familien aus der Landeskirche austraten. Sie sind die Erstlinge der der Gemeinde Skaisgirren. Zu ihnen geh├Ârten: Bastigkeit, Rauschning, Treinis, Matzat, Adomat und Klaudat. Sie beriefen auf Ensies Klaudats Rat Pastor Christian Luschnat, der auch die Bedienung ├╝bernahm.KlaudatEnsies1928b
Die Gottesdienste wurden zuerst in einem gemieteten Saal abgehalten. Aber, wie oben bereits genannt, baute die Gemeinde 1901 ein Pfarrhaus mit Kirchlokal (Anschrift nicht bekannt). In der folgenden Zeit, die unter dem Zeichen der Spannung zwischen der Hermannsburger Freikirche und der s├Ąchsischen Freikirche stand, litten, wie alle ostpreu├čischen Gemeinden, so Skaisgirren und Tilsit.
Am 25.November 1923 konnte die Gemeinde ihr 25j├Ąhriges Jubil├Ąum feiern und am 07. Juni 1925 durfte die Gemeinde in Skaisgirren den Grundstein zu ihrer neuen Kirche in der Neuen Stra├če legen. Bereits am 18. Juli 1926 wurde sie als Immanuel Kirche unter gro├čer Beteiligung von Glaubensgenossen und Fremden geweiht.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Ruth Woldeit immer von der ÔÇ×Evangelisch-Lutherischen Freikirche in Sachsen und anderen Staaten“ spricht. Das ist sicherlich dem geschuldet, dass auf der 47. Synodalversammlung 1925 und 48. Synodalversammlung 1926 versucht wurde den Namen der Kirche in ÔÇ×Evangelisch-Lutherische Bekenntniskirche von Sachsen, Preu├čen und anderen Staaten“ zu ├Ąndern. Da keine Dreiviertelmehrheit zustande kam blieb es bei dem alten Namen. 1941 ist regionale Zusatz ganz gestrichen wordenEvangelisch-Lutherische Freikirche von Sachsen Gebaut 1925
Zu erw├Ąhnen ist auch, das die 1. Ostpreu├čische Bezirksversammlung am 8. Und 9. April 1927 in Skaisgirren stattfand. Bezirkspr├Ąses Martin Hein betonte in seiner Er├Âffnungsrede die Ziele und Wege der Arbeit des Bezirkes und wies daraufhin, welches aussichtsreiches Missionsfeld sich gerade in Ostpreu├čen anbot. Die sechste und letzte ostpreu├čische Synodalversammlung fand 1939 in K├Ânigsberg statt. W├Ąhrend des Krieges fanden keine Bezirksversammlungen mehr statt. Pastorenkonferenzen tagten sooft es m├Âglich war. Von acht Pastoren befanden sich vier bei der Wehrmacht, sodass die ├Ąlteren Pastoren viel zus├Ątzliche Arbeit leisten mussten. Die Jahre 1944 und 1945 brachten eine Katastrophe, die Menschen mussten ihre Heimat verlassen und die Gemeinden h├Ârten auf zu existieren.
In der Chronik wurde folgendes zur Immanuel Gemeinde berichtet:
Die Immanuel Gemeinde von Skaisgirren feierte immer wieder Missionsfeste, manchmal sogar dreimal im Jahr.
In gro├čer Treue und Liebe diente bis zu seinem Tod 1929 Pastor Ensies Klaudat. Inmitten seiner Gemeinde beging er 1. Weihnachtsfeiertag 1925 sein 25j├Ąhriges Amtsjubil├Ąum. In den Jahren 1929 –1931 halfen die Pastoren Friedrich Drechsler und Walter Sch├Âdel aus. 1931 wurde Pastor Theodor Mueller in der Kirche ordiniert und in sein Amt eingef├╝hrt.
Besondere Aufmerksamkeit fand eine Evangelisation, die an sechs aufeinander folgenden Abenden im Januar 1932 durchgef├╝hrt wurde. Ein Thema war z.B. ÔÇ×In der Welt, nicht von der Welt.“ Diese Evangelisation war mit einer Pastoralkonferenz verbunden.
Nachdem Kandidat Johannes Forchheim schon in der Gemeinde t├Ątig war, wurde er zu ihrem Pfarrer ordiniert und am 6. Mi 1934 eingef├╝hrt. Aus den Schwestergemeinden K├Ânigsberg, Insterburg und Tilsit kamen ├╝ber 100 G├Ąste.
Dankbar gedachte die Gemeinde im Juli 1936 ihres 10j├Ąhrigen Kirchweihjubil├Ąums.
Pastor Johannes Forchheim musste von 1939 bis 1945 Soldat sein. 1945 existierte die Gemeinde nicht mehr, aber die Kirche hat ├╝berlebt.

Die Pastoren der Gemeinde Skaisgirren/Kreuzingen:

Zeit

Pfarrer der Gemeinde

Vakanzvertreter/Vikare

1898 - 1899

Klaudat, Ensies

1898 – 1899

Luschnat, Christian

1899 – 1902

Klaudat, Ensies

1902 – 1911

Otten, Hermann

1911 – 1914

Klaudat, Ensies

1914 – 1929

Klaudat, Ensies

1929 - 1931

Drechsler, Friedrich

1929 – 1931

Sch├Âdel, Walter

1931 – 1933

Mueller, Theodor

1933 – 1934

Forchheim, Johannes

1934 – 1945

Forchheim, Johannes

1945 Aufl├Âsung

 Die statistische Darstellung der Immanuel Gemeinde Skaisgirren/Kreuzingen:

Jahr

Ort-
schaft.

Predigt-
Orte

Seelen-
Zahl

Kommun.-
ber.

Stimm-
ber.

Taufen

Kon-
firm.

Trauung.

Beerdig.

1925

24

3

187

130

44

4

6

1

4

1926

22

3

187

144

46

4

4

1

2

1927

22

3

191

141

42

4

4

-

2

1928

23

3

195

135

42

6

-

1

2

1929

23

3

196

134

41

3

4

1

3

1930

24

2

197

133

43

4

-

1

2

1931

24

2

190

118

44

4

2

1

3

1932

28

5

267

178

62

8

9

3

4

1933

19

3

165

117

42

5

1

2

2

1934

25

3

188

127

43

6

4

3

1

1935

29

3

203

137

43

8

6

2

2

1936

29

3

209

140

45

10

5

2

3

1937

29

3

204

132

41

5

2

2

1

1938

28

1

204

130

36

2

6

-

2

1932 mit Mehlauken und Gilge

Genaue Angaben f├╝r die Jahre 1939 – 1945 sind nicht mehr feststellbar.

Im Bildarchiv Ostpreu├čen  www.bildarchiv-ostpreussen.de k├Ânnen sie folgende Fotos unter den ID 13556, 12001, 99074, 99075, 99077, 100193,100379 ansehen. Unterstrichene Fotos hier verwendet.

Abschlie├čend ist zu berichten, dass es in Ostpreu├čen insgesamt 11 ELFK – Gemeinden gab. In der nachfolgenden Tabelle werden diese mit ein paar statistischen Daten genannt.

Ort

Name der Gemeinde

Gr├╝ndung

Aufn. Synode

Seelen
Max.&1938

Kirche

Eydtkuhnen

Immanuel

1923

1930

176    152

1927*

Gilge

Zions

1897

1907

 19      20

Ab 1927 **

Gumbinnen

Kreuz

25.02.1924

1924

 52       39

03.10.1926

Insterburg

Kreuz (1921)

1896

1909

236      159

1898***

K├Ânigsberg

Dreieinigkeits┬▓

19.09.1895

1906, 1908

299      421

Kirche┬│
Korinthendamm
15

K├Ânigsberg

Balten┬▓

1926 - 1934

125        56

K├Ânigsberg

Heimatmissions┬▓

1929 - 1934

 6           6

Lyck

Freie Ev.-Luth.

24.06.1928

1930

124         91

?

Mehlauken

Zions

1900

1907

 96        72

?

Memel

Dreieinigkeits

25.01.1920

1920

372        199

keine

Rucken

Dreieinigkeits

1883

1920

09.09.1928

Skaisgirren

Immanuel

1898

1907

209         204

18.07.1926

Tilsit

Kreuz

1923

 73           61

Kirchsaal

*Gotteshaus     **Mehlauken   ***Ulanenstra├če 4; 1904 Verkauf der Kirche an den Stundenhalter Kiupel;  ┬▓ab 1935 mit Balten & Heimatmissionsgemeinde     ┬│Einwohnerbuch 1941
Sogenannte Stundenhalter hielten in Privath├Ąusern Bibelandachten und Gebetsversammlungen ab.

Quellen:              1. Verzeichnis der Gemeinden und Pastoren der ELFK von 1876 bis 1996“
Concordia-Verlag Zwickau 1. Auflage 1996
2.  Auszug aus der Chronik Sachsen ÔÇ×Chronik des Ostpreu├čischen Bezirkes der ELFK 1925 – 1945“ von Johannes Forchheim
3. “Der Kreis Elchniederung” Band I auf Seite 273 Kreisgemeinschaft Elchniederung in der Landsmannschaft Ostpreu├čen e.V. 1995
4.  Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Freikirche in Sachsen u. a. St. Zwickau (Sachsen), 1925 Verlag des Schriftenvereins (E. Kl├Ąrner)

Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. theol. Gottfried Herrmann, der mir die Quellen zur Verf├╝gung gestellt hat. Dr. G. Herrmann ist Dozent, Pastor und Gesch├Ąftsf├╝hrer der Concordia-Buchhandlung in Zwickau u.v.m.

Wolfgang Nienke webmaster@kreis-elchniederung.de

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Kirchspiel Kreuzingen

Wappen des Kreises Elchniederung
Die Kirche im Kreisort Heinrichswalde