Der Bericht ├╝ber die Lebenst├Ątigkeit der Propstei der Evangelisch-Lutherischen Gemeinden des Kaliningrader Gebiets / NOP in 2017.

Referent Propst Igor Ronge

Das Jubil├Ąum der Reformation der Kirche im Jahr 2017, wurde zu einer guten Chance f├╝r die Menschen aus den verschiedenen Gemeinden unserer Propstei, um sich besser kennen zu lernen, die historischen Kirchen in unserer Region, an gemeinsamen Gottesdienste teilnehmen, und Wohlt├Ątigkeitskonzerte zu besuchen. Alle Veranstaltungen zum Jubil├Ąumsprogramm der Propstei waren offen f├╝r G├Ąste, Touristen und neue Mitglieder. Unser Jubil├Ąumsprogramm begann am 13.05.17 mit einem ├ľkumenischen Chorfestival, das in der Salzburger Kirche Gussew/Gumbinnen stattfand, dort traten die Ch├Âre aus unseren Gemeinden Gussew/Gumbinnen, Kaliningrad/K├Ânigsberg, sowie der Chor der Baptistischen Gemeinde und der Stadtchor aus Gussew/Gumbinnen auf. Zu diesem Festival versammelten sich etwa 100 Personen, G├Ąste und K├╝nstler.

Unser Jubil├Ąums-Programm endete mit dem Konzert am 19.11.17, das die Gemeinde Swetlij/Zimmerbude f├╝r die Bewohner der Stadt organisiert hat. Hier f├╝hrte ein Streichquartett, die Werke der evangelischen Komponisten auf. Das Konzert war wohlt├Ątig, es versammelten sich 78 Menschen. Nach dem Konzert wurden alle interessierten im Gemeindehaus zu Kaffee und Kuchen eingeladen, und die Gemeindemitglieder haben Ihre Kirche mit Gesang und Volkstanz pr├Ąsentiert.

Ein besonderes und unvergessliches Ereignis war f├╝r 47 Vertreter verschiedener Gemeinden unserer Propstei die Reise zum Kirchentag in Berlin und Wittenberg vom 24.bis 28.05.17. Unsere Leute hatten gute Gelegenheiten, sich die verschiedenen Gottesdienste, Konzerte, Treffen und andere Aktivit├Ąten des "Kirchentages" anzusehen. Unser Chor der Gemeinde Kaliningrad/ K├Ânigsberg spielte auf verschiedenen Pl├Ątzen und Kirchen in Berlin. Es war eine Zeit f├╝r neue Bekanntschaften, und Treffen mit alten Freunden. Der letzte Tag in Wittenberg erinnerte uns besonders an Martin Luther, f├╝r viele war es die erste Bekanntschaft mit der Stadt. In Kaliningrad/K├Ânigsberg fand am 15.07.17 unser erster Kirchentag statt, hier konnten sich verschiedene Gemeinden auf St├Ąnden, M├Ąrkten, Konzerten pr├Ąsentieren und gemeinsam im Gottesdienst beten (insgesamt 94 Menschen).

Am 13.06.17 in den historischen Kirchen von đóurgenevo/Gro├č-Legitten trafen sich 80 Personen zum Jubil├Ąumsprogramm, am 16.09.17 in Gwargejskoje/M├╝hlhausen 100 Personen, und am 31.10.17 in Gussev/Gumbinnen 100 Personen, die an gemeinsamen Gottesdiensten teilnahmen. Die Vertreter der verschiedenen Gemeinden der Propstei bestellten zus├Ątzliche Transportmittel. Alle Gottesdienste begleiteten unsere Ch├Âre, sowie das eingeladene Blasquartett. Das Ziel war es, unseren Gemeindemitgliedern das historische Erbe vorzustellen, das von den evangelischen Kirchen in unserer Region wiederhergestellt wurde, f├╝r viele war es die erste Bekanntschaft. Ein wichtiges Ereignis war das Treffen vom 12. bis 16.06.17 des Pastorenkonvent aus Berlin (5 Personen) und aus dem Kaliningrader Gebiet (5 Personen). Wir haben die Gedanken ├╝ber die Arbeit von M. Luther "├╝ber die Freiheit des Christen" geteilt, haben die Gemeinden der Propstei besucht, sowie gab es Treffen mit Vertretern der Armenischen und Katholischen Kirchen in Kaliningrad, wir haben gemeinsam ihre Kirchen, sowie das orthodoxe Kloster besucht.

Am 24.06.17 wurde das ├Âkumenische Gebet f├╝r die Welt in der Kapelle der Kathedrale organisiert, dort waren Vertreter der Katholischen, Armenischen, Baptistischen, Pfingstkirchen, sowie Vertreter der muslimischen Gemeinschaft versammelt. Es waren dort um 30 Menschen G├Ąste und Touristen, die dem Blasquartett lauschten und die Ausstellung des Kaliningrader Fotografen Wladimir Voronow ├╝ber die Kirchen von K├Ânigsberg sahen. Er ist ein Autor einer Reihe von B├╝chern z.B. "K├Ânigsberg / Kaliningrad zwei Ansichten in der Geschichte".

Im Jahr 2017 wurde auch f├╝r unsere Kinder und Jugendlichen, au├čer dem traditionellen Sommerlager in Swetlogorsk/Rauschen, auch ein gemeinsamer Konfirmationskurs f├╝r Jugendliche aus verschiedenen Propstgemeinden veranstaltet. Der mit einer Reise im Land der Reformation in Leipzig, Dresden, Wittenberg endete.

Durch unsere partnerschaftlichen Kontakte mit den evangelischen Kirchen und Vereine (Gesellschaften) aus Deutschland hat unsere Propstei die Chance auf Existenzsicherung. Ebenso wichtig sind die Partnerkontakte zwischen den Gemeinden im Kaliningrader Gebiet/NOP und Deutschland. Die aktivsten Kontakte bestehen zwischen "Freundeskreis Berlin" (Gemeinde Berlin-Mahlsdorf) und drei Propstgemeinden, in Turgenevo/Gro├č-Legitten, Bolschakovo/Kreuzigen und Bolschaja Poljana/ Paterswalde. Im Laufe des Jahres besuchten verschiedene Vertreter des Berliner Freundeskreises ihre Partner und ihre Partnergemeinden. Und auch luden die Vertreter der Partnergemeinden ein, wie es in 2017 war, sich am Kirchentag mit den Vertretern drei Partnergemeinden zu treffen.

Die Gemeinde Sosnowka besuchten den Pastor Klaus Plorin mit seiner Frau aus Heroldsberg und drei weitere Vertreter ihrer Gemeinde.

Die Gemeinden in Tschschegli und Gavrilowo hatten Vertreter der Partnergemeinden aus Berlin-Kaulsdorf. Jedes Jahr besuchen Sie Ihre Partnergemeinde in Kalinino, Pfarrer und Pfarrkinder aus Penkun. Auch die Gemeinden in Tschistije Prudie hatten ein Treffen mit Pastor Gr├╝tzmann, aus Ihrer Partnergemeinde Berlin-H├Ânow. Die Vertreter der Gemeinde aus der Niederl├Ąnder Stadt VASSEN waren zu Besuch bei den Gemeinden der Region Gussew, und in Karl-Blum-Haus..

H├Ąufige G├Ąste der Gemeinde in Tschernjachovsk ist das Ehepaar Schmidt aus Berlin.

50 Personen von M├╝hlhausen in Th├╝ringen besuchten die Kirche in Gwardejskoje/ M├╝hlhausen, es gab einen Gottesdienst, dann die Gemeinschaft, und die Bewirtung im Gemeindehaus. Die Initiatoren dieser Reisen sind zwei Abgeordnete des Landtages in Th├╝ringen, Elke Holtzapfel und Christina Tasch, Sie unterst├╝tzen auch die Kontakte zum Parlament des Kaliningrader Gebiets. Im Jubil├Ąumsjahr 2017 wurde die Ausstellung der Museen ├╝ber đť├╝hlhausen Friedrich August Stiller gewidmet und seinem architektonischen Erbe. Es befand sich im Museum Tor Friedland in Kaliningrad, vom 09.09.19 bis 09.12.17.

Die Vertreter des deutschen Generalkonsulats in Kaliningrad nahmen an verschiedenen Veranstaltungen des Jubil├Ąums-Programms teil und halfen j├Ąhrlich bei der Organisation des Wohlt├Ątigkeitskonzerts am 3.Advent, dass mit dem Sinfonieorchester unter der Leitung von A. Feldman in der Auferstehungskirche stattfand.

Die Propstei hat auch gute Kontakte zur Kunstschule in Zelenogradsk-Cranz, und zu Studenten des Musikkolleg in Kaliningrad, Dank ihrer Hilfe konnten viele Konzerte in Kaliningrad in der Auferstehungskirche, in der Kapelle der Kathedrale, in den Kirchen in Gwardeiskoje, Turgenevo stattfinden, alle Konzerte waren wohlt├Ątig, und offen f├╝r den freien Besuch.

Durch die aktiven Kontakte mit des Vereins "Elchniederung" und der Markusgemeinde in Korbach wurde der Umbau des Gemeindehauses in Slawsk gef├Ârdert. Dank der Hilfe des Vereins "Elchniederung" wurde die Heizung im Gemeindehaus erneuert, jetzt gibt es dort eine automatische Gasheizung. Auch die Renovierung des Saales des Gemeindehauses wurde Anfang 2018 abgeschlossen.

Auch Dank der partnerschaftlichen Kontakte mit der Gemeinde Berlin-Mahlsdorf und mit Ihrer Unterst├╝tzung wurde schon seit einigen Jahren ein Seminar f├╝r die Lektoren unserer Propstei organisiert. Sie werden von Pastor Thomas Jabs und Pastor Thomas Passauer i.R. geleitet, im Jahr 2017 nahmen 23 Kirchenmitglieder am Seminar teil.

Im Rahmen der Frauenarbeit fanden im Laufe des Jahres verschiedene Veranstaltungen in der Propstei statt. Es wurden von ihnen der Advents- und Osterbasar, der Tag des Gebetes, ├Âkumenischen Begegnungen, sowie der Besuch der Mitglieder der Gemeinden zu Hause, die nicht am Jubil├Ąums-Programm teilnehmen konnten, organisiert. In Neuendettelsau wurden von Pastor Lieselotte Lindner 8 Frauen aus verschiedenen Gemeinden zum Seminar "die Rolle der Frauen in der Reformation in der Kirche" eingeladen.

Der Propst sendet 4-mal im Jahr Rundbrief ├╝ber die aktuelle T├Ątigkeit und wichtige Ereignisse. Im Jahr 2017 waren es nur drei Rundbriefe, wegen der au├čerplanm├Ą├čigen Kontrolle des B├╝ros des Staatsanwaltes. Leider wird das Internet kontrolliert, daraufhin blockierte die Website, es verschwanden Mitteilungen und Messenger, es wurde ein laufendes Strafverfahren wegen der Korrespondenz in sozialen Netzwerken eingeleitet, die uns aufregen. Dies hat Auswirkungen auf die Aktivit├Ąt der Propstei-Website. Unsere Literatur und die Schulungen, die wir den Menschen anbieten, m├╝ssen unsere Requisiten haben, denn es ist verboten, die Literatur au├čerhalb der Kirchenmauern oder Gemeindeh├Ąuser zu verbreiten.

Im Jahr 2017 war eine sehr intensive und interessante Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Im Laufe des Jahres an Weihnachten, Ostern, Erntedank wurden gemeinsame Feste f├╝r Kinder aus allen Gemeinden der Propstei organisiert. Diese Kinderkirchentage fanden in Kaliningrad und in Gussew statt, und dort sammelten sich bis zu 100 Kinder und jugendliche Teilnehmer, die waren ebenso erfreut, dass mit ihnen auch ihre Eltern waren.

Besonders m├Âchte ich den Konfirmationskurs, der im Laufe des Jahres in den verschiedenen Gemeinden der Propstei stattfand erw├Ąhnen. Er wurde von Pastor Svetlana Yantschurkina und Predigerin Schwester Barbara Weith durchgef├╝hrt. Die k├╝nftigen Konfirmanden, 11 Jugendliche, sammelten sich, besuchten verschiedene Gemeinden, trafen sich mit ihren Altersgenossen aus Deutschland, waren im Sommerlager, und w├Ąhrend dieser Zeit konnten sie sich einander gut kennen lernen. Ein H├Âhepunkt war ihre Reise nach Deutschland, durch die St├Ądte, die mit der Reformation verbunden sind.

Im Ferienlager der Propstei in Swetlogorsk erholten sich 48 Kinder und Jugendliche.

Im Moment versehen den Dienst in der Propstei zwei Pastoren, es ist Elena Kurmyshowa (8 Gemeinden) und Igor Ronge ( 4 Gemeinden), sowie der Pastor im Ruhestand Wladimir Michelis ( 4 Gemeinden, und Slawsk 1 einmal im Monat) . Auch Prediger Sergei Kivenko ( 7 Gemeinden), Schwester Elena Solowjewa  (Gemeinde Slawsk) und Schwester Barbara Weith ( 2 Gemeinden Slawsk und Salesje). Seit November 2017 ist die Pastorin Svetlana Yantschurkina, im Zusammenhang mit der Ausreise nach Deutschland, in der Propstei nicht mehr t├Ątig. Die Gemeinden, in denen Pastorin Yantschurkina diente, wurden zwischen den verbliebenen Pastoren und den Predigern aufgeteilt. Die Arbeit eines Pastors in der Propstei ist vakant. Die Koordination der Kinder - und Jugendarbeit in der Propstei ├╝bernahm die Prediger Schwester Barbara Weith. Im Moment sind in der Propstei 24 Gemeinden und religi├Âse Gruppen. Die Gesamtzahl der Gemeindemitglieder betr├Ągt 617 Personen. Vom 19.01.2018 bis zum 29.01.2018 waren in unserer Propstei Pastor Alexsei Tschichow und seine Frau, die Predigerin Natalja Tschichowa aus der Evangelisch-lutherischen Kirche der Ukraine, bei uns. Sie haben sich mit uns bekannt gemacht, unsere Regionen besucht und das Leben unserer Gemeinden kennengelernt. Beide haben den Plan in unser Gebiet umzuziehen und der Propsteirat hat nach den gelesenen guten Empfehlungsschreiben der Evangelisch-lutherischen Kirche der Ukraine und von Erzbischof Dietrich Brauer, beide bei uns in der Propstei anzustellen Alexsej Tschichow auf den vakanten Stelle eines Pastors und Natalja Tschichowa f├╝r die Koordinatorin der Kinder und Jugendarbeit. Der Platz ihres Dienstes ist die Gemeinde in Gussew, die Gemeinden rund um Gussew und auch das Altenheim Karl-Blum-Haus. Die Gemeinde von Gussew ist der einzige Gr├╝nder des Karl-Blum-Hauses und fr├╝her war der Pastor der Gemeinde der Direktor des Karl-Blum-Hauses oder Mitglied im Verwaltungsrat, der die Kontakte mit den Spendern und Partnern, und auch die Seelsorge ├╝bernommen hat. Seit Januar 2017 befindet sich Pastorin Elena Kurmyschowa im offenen Konflikt mit der Direktorin des Karl-Blum-Hauses. Dieser Konflikt wurde im Propsteirat am 31.01.2017 behandelt, aber es kam zu keiner Entscheidung, da E. Kurmyschowa nicht anwesend war zum Rat. Bis Oktober 2017 hat die Seelsorge des Karl-Blum-Hauses die Pastorin aus Tschernjachowsk Swetlana Yantschurkina ausge├╝bt. F├╝r Pastorin E. Kurmyschowa wird ein anderer Dienstbereich zugewiesen, im zentralen Kirchenkreis, in dem sie 7 Gemeinden zu betreuen hat.

Zu den diakonischen Projekten der Propstei geh├Ârt:

1. Humanit├Ąre Hilfe (verteilen von Kleidung und W├Ąsche, Material zur Rehabilitation).
2. Ambulanter Dienst (Hauswirtschaftliche Hilfe und Besuch im Haus, au├čer medizinischer Hilfe).
3. Der Rehabilitations- Gruppe ÔÇ×Tr├Âpfchen“ (Treffen der Erziehungsberechtigten der behinderten Kinder).
4. Kontakte und Hilfen im Kinder-Tuberkulos-Krankenhaus.
5. Der Kauf und das Verteilen von Lebensmittelpaketen, Schulbedarf f├╝r Kinder, Hilfen f├╝r neugeborene Kinder und ihre Eltern.

Au├čerdem wird einmal im Jahr der Diakonie-Tag der Propstei durchgef├╝hrt, mit der dankbaren Unterst├╝tzung des ÔÇ×Freundeskreises Berlin“. Diesen Tag verantwortet die Koordinatorin der Diakonischen Arbeit Elena Ewdokimowa.

Im Osten des Gebietes gibt es noch ein Diakonisches Projekt in Gussew-Gumbinnen, das Diakonie-Zentrum Gussew, mit dem Direktor Alexander Michel. 5 diakonische Schwestern versorgen 23 Patienten, die das Bett nicht mehr verlassen k├Ânnen, mit Behinderten. Im Sommer k├╝mmert sich das Diakonie-Zentrum um Alleinerziehende M├╝tter und ihre Kinder, zur Rehabilitation.

In der N├Ąhe von Gussew, im Dorf Zadoroshje gibt es ein weiteres diakonisches Projekt das Carl- Blum-Haus (abgek├╝rzt CBH), dessen Direktor Irina Mitrochina ist. Im Moment ist das Haus mit 21 Personen (11 davon bettlegrig) belegt. Im CBH sind regelm├Ą├čige Inspektionen des Gesundheitsamtes und des Brandschutzes gesetzlich vorgeschrieben, und diese Vorschriften m├╝ssen ausgef├╝hrt werden. Es gibt eine Anordnung vom Gesundheitsamt, das die M├Ąngel im Keller zu beseitigen sind W├Ąscheraum. Um die Anordnung durchzuf├╝hren wurde der Direktorin Strafte auferlegt. Um neue Strafen zu vermeiden, m├╝ssen wir die Anordnungen ausf├╝hren und Reparaturen im Keller durchf├╝hren, deswegen wurde eine neue L├╝ftung installiert. Jetzt gibt es neue Anordnungen des Feuerschutzes, die eine Brandpr├╝fung durchf├╝hrten, die zu korrigieren M├Ąngel sind die Notausg├Ąngen auf der 1. und 2. Etage des Geb├Ąudes und m├╝ssen vor dem April 2018 durchf├╝hrt werden. Die Kostenvoranschl├Ąge der Reparaturen und Sanierungen der Kellerg├Ąnge und Notausg├Ąnge wurde erstellt von dem technischen ├ťbersetzungsb├╝ro, das es in deutscher Sprache ├╝bersetzte und an die ZM├ľ gesendet wurde und anderen Partnern der Propstei. Die Nordkirche, die bis zum Ende des Jahres 2017 f├╝r drei Personen die Unterkunft in der CBH bezahlte hatte, stellte die Zahlungen ein. Denn sie fordern von uns ein zus├Ątzliches Finanzierungskonzept f├╝r das CBH und dieses ist die Voraussetzung f├╝r die ├ťberweisungen von Geld in der Zukunft f├╝r die drei Personen, wenn es vorgelegt wird, und die Erarbeitung eines Stufenplans f├╝r die notwendigen Reparaturen im Hause, mit einer klaren Beschreibung der Reparaturen. Um solch einen detaillierten Plan von Bauproblemen des Geb├Ąudes zu erhalten, ist es notwendig Pr├╝fungen durchzuf├╝hren, auf deren Grundlage die notwendigen Dokumentationen zusammengestellt werden k├Ânnen, nach vorl├Ąufigen Berechnungen k├Ânnen die Kosten ungef├Ąhr 80.000 Rubel sein. Nat├╝rlich wurde diese Summe nicht in das Budget f├╝r 2017 geschrieben, und leider haben wir sie auch nicht. Der einzige Tr├Ąger ist die Evangelisch-lutherische Gemeinde in Gussew / Gumbinnen, und sie hat auch keine Finanzierungsm├Âglichkeiten. Das CBH ist als nichtstaatliche, gemeinn├╝tzige Institution registriert, und die staatlichen Beh├Ârden von Ozersk / Darkemen k├Ânnen keine Unterst├╝tzung f├╝r dieses Haus zur Verf├╝gung stellen, weil das CBH in ihrer Satzung nicht in kommerziellen Aktivit├Ąten eingef├╝gt hat. Es gibt auch keine M├Âglichkeit, Grundst├╝cke zu vermieten, weil die Gemeinde Gussew nicht Eigent├╝mer des Geb├Ąudes und des Grundst├╝cks ist, sondern sie von der staatlichen Verwaltung von Ozersk gemietet wurde. Als das CBH er├Âffnete wurde, wurden Kredite im Gesamtbetrag von EUR 100.000,00 ├╝bergeben, die der Propstei im Jahr 2014 vollst├Ąndig erhalten hatte, und das waren sehr wichtige Investitionen f├╝r das Haus und seine Zukunft. Warum es am Anfang des CBH Projektes kein Konzept seiner Entwicklung gab, und keine zus├Ątzlichen Quellen seiner Finanzierung, kann leider niemand beantworten. Jetzt m├╝ssen wir die Fehler beheben, die beim Bau gemacht wurden. Dem Haus fehlt ein wichtiges technisches Dokument f├╝r das System des Abwasser, das die Beseitigung der Probleme mit den Kellerr├Ąumen verhindert. Ein gutes Beispiel ist das diakonisches Projekt ÔÇ×Diakoniezentrum Gussew “, es hat zwei Gr├╝nder, einer befindet sich in Deutschland es ist die ÔÇ×Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen“, die das Projekt finanziert, und das zweite ist die Propstei des Kaliningrader Gebietes. In der Satzung des Gussew Diakoniezentrums geht klar hervor, dass die Finanzen dieses Projekts gebildet werden aus: - Beitr├Ąge der Gr├╝ndern , die sich aus freiwilligen Beitr├Ągen und Einnahmen ihrer wirtschaftlichen T├Ątigkeiten zusammensetzen.

In der Satzung des CBH gibt es auch ├Ąhnliche Punkte, die die Kosten f├╝r die Unterhaltung des Internats abgedeckt wurden durch: - die Eigenmittel der Evangelisch-lutherischen Gemeinde in Gussew, eine monatliche Zahlung f├╝r die station├Ąre Pflege und soziale Dienste, Gelder aus dem Verkauf des Eigentums der Pflegenden, wirtschaftliche Aktivit├Ąten, Spenden. Aber von Anfang an ist die Gemeinde von Gussew die einzige Tr├Ągerschaft des CBH, Mittel und Unterhalt dieses Projekts, um es zu unterst├╝tzen? Um die Satzung und den Status dieser Einrichtung zu ├Ąndern, muss die aktuelle Einrichtung geschlossen werden und eine neue, mit einer neuen Satzung registriert werden. Das ist die einzige Chance f├╝r das ├ťberleben dieses Projekts und garantiert eine stabile Finanzierung oder neue Tr├Ąger oder Spender. Seit 2018 arbeiten in der Propstei 4 Personen (Propst, Hauptbuchhalter, Sekret├Ąrin- ├ťbersetzerin, und Koordinatorin der Diakonie), sowie Hausmeister der Propstei (Vollzeit), und zwei Reinigungskr├Ąfte (0,5-Teilzeit). Zu den Mitarbeitern Propstei z├Ąhlt auch ein Musikmietarbeiter (0,5 Teilzeit) und zwei Pastoren in der Region (Vollzeit), und zwei Hausmeister (einer Vollzeit, der andere Teilzeit) wo es in der Region historische Geb├Ąude von Kirchen gibt. Insgesamt gibt es 9,9 Mitarbeiter der Propstei in Vollbesch├Ąftigung zum 01.01.18.

Seit dem 01.01.2017 hat der Propsteirat einstimmig beschlossen ( Beschluss vom 03.30.17) die Arbeit der Verwaltungsleiterin aufzugeben, um die Kosten und das Personal der Propstei zu optimieren. Die Reparaturarbeiten im Jahr 2017:

In der Salzburger Kirche in Gussew wurden folgende Reparaturarbeiten erledigt, zuletzt wurde die Fassade gestrichen, neue Wege verlegt und gepflastert, neu begr├╝nt, B├Ąnke aufgestellt, Stra├čenlampen angebracht. Mit Hilfe der Investor Herrn Tietze wurde ein Schaukasten mit neuer Tafel f├╝r die gemeindlichen Aush├Ąnge angebracht. In der Auferstehungskirche in Kaliningrad wurde der Gottesdienstraum gestrichen, neue Regalbretter f├╝r das Gesangbuch angebracht, und Radiatoren gegen vermehrte Staubbildung. Infrarote Heizger├Ąte wurden montiert. Auf Anordnung des Brandschutzes wurden im B├╝ro der Buchhalterin eine feuerfeste Luke, zwei Bel├╝ftungsgitter und Sch├Ąchte beim Eingang eingebaut. Auch ein neues Kaminrohr f├╝r die Heizung. Im Rahmen einer Garantievereinbarung wird im Laufe des Jahres eine neue Heizanlage und Isolierung gefordert, die auszuf├╝llen sind. In das Kirchengeb├Ąude flie├čt das Grundwasser seit wir neue Abwasserrohre haben, bei dem alten System gab es dieses Problem nicht.

Im Gemeindehaus von Slawsk wurde der Gottesdienstraum gestrichen, neue Elektroleitungen verlegt und neue Lampen aufgeh├Ąngt.

In der Kirche von Gwardejskoje/M├╝hlhausen wurden 2017 neue Balken installiert, und es wurden die Wandmalereien der Decke im mittleren Teil des Geb├Ąudes der Kirche restauriet.

In der Kirche Turgenewo / Gross-Legitten wurden Holzgitter auf dem Turm der Kirche hergestellt und installiert, um gegen V├Âgel zu sch├╝tzen.

Im Jahr 2017 wurde die Propstei der Eigent├╝mer des Hauses und des Grundst├╝cks Bolschaja-Poljana/Paterswalde, ein Schenkungsvertrag mit Herrn A. Maibach wurde geschlossen, f├╝r dessen Abschluss reiste er mit seiner Frau nach Kaliningrad.

Das Gemeindehaus in Tschernjachowsk/Insterburg wurde 2004 f├╝r 999.000,00 Rubel gekauft. Gem├Ą├č der Akten der durchgef├╝hrten Arbeiten wurden dort Reparaturarbeiten von 2006 bis 2008 f├╝r die Summe von ungef├Ąhr 5.000.000, 00 Rubel ausgef├╝hrt. Seit 2008 wird in dem Geb├Ąude nicht repariert, und befindet sich im Zustand einer Ruine. Der Katasterwert des Geb├Ąudes ab 08.02.17 betr├Ągt 967.882,84 Rubel, das Grundst├╝ck ist gepachtet, die Propstei zahlt j├Ąhrlich daf├╝r die Steuer. Ebenso die Kosten f├╝r den Unterhalt dieses Geb├Ąudes, 2016 wurden Gitter f├╝r die T├╝r├Âffnungen im Wert von 30.000,0 Rubel angeschafft, um das Geb├Ąude vor fremden Eindringen zu sch├╝tzen. Im Jahr 2017 erhielt die Propstei ein Aufforderungsschreiben der Stadtverwaltung von Tschernjachowsk, in dem wir verpflichtet wurden, das Territorium und die Wege rund ums Gemeindehaus zu s├Ąubern, und weiter, die D├Ąchern und Fassaden neu zu isolieren und neue Fenster einzubauen. Die Stra├če, wo sich dieses Geb├Ąude befindet, geh├Ârt zu einem perspektivischen Projekt der Stadtplanung, und muss daher in Ordnung gebracht werden. F├╝r die Gemeinde von Tschernjachowsk ist dieses Geb├Ąude MHL nicht perspektivisch, und seine Reparatur fordert einen so gro├čen Aufwand. Zurzeit gibt es ein Angebot von einem K├Ąufer, der dieses Geb├Ąude f├╝r 1.000.000,00 Rubel kaufen m├Âchte.

Das Geb├Ąude des Gemeindehauses in Domnovo/Domnau ist ausgeschrieben zum Verkauf, aber wegen der Entfernung dieses Dorfes, und seiner schlechten Infrastruktur, haben wir noch keine Angebote erhalten. Dieses Immobilienobjekt kostet hohe Steuern, auch wegen seines hohen Katasterwertes ( 6.353.273,08 Rubel) , und seinen Status eines unbewohnten Geb├Ąudes (f├╝r nicht religi├Âse Zweck).

Einige gute Angebote f├╝r den Kauf, aber Sie wurden von der fr├╝heren Leitung ignoriert. Damit das Geb├Ąude seine Anziehungskraft nicht verliert, k├╝mmert sich der Hausmeister der Kirche von Turgenevo S. Molodavkin um das Gemeindehaus und sein Grundst├╝ck in Polessk .

Auch das Geb├Ąude der Gemeinde von Polessk/Labiau steht zum Verkauf. In der Vergangenheit gab es In der Auferstehungskirche in Kaliningrad vermieteten wir den Saal f├╝r die Gottesdienste an das "Kaliningrader christlichen Zentrums" ( Kirche der Christen des evangelischen Glaubens), und einen isolierten Raum f├╝r ihr B├╝ro. Diese Gemeinde gibt Spenden f├╝r die Propstei.

Im Juni 2017 wurde die Propstei vom Justizministerium ├╝berpr├╝ft, es war eine geplante Pr├╝fung, es wurden Protokolle des Propsteirates, der Synoden, der Kassenoperationen, die Bank-Dokumente, die Dokumente der Tr├Ągerschaften, die Richtigkeit der Ausgabengaben, die Mittel f├╝r die Auftr├Ąge der Pr├╝fungen, Aufzeichnungen von Spenden gepr├╝ft. Das Justizministerium hat durch diese Kontrolle keine ├ťbertretungen der russischen Gesetze in ihrer T├Ątigkeit als Propstei festgestellt. Es gab eine Anmerkung zur der Form der Protokolle der Synode und wie sie zu f├╝hren sind. Fr├╝her wurde ins Synode-Protokoll geschrieben, dass die Liste der Delegierten dem Protokoll beigef├╝gt ist. Gem├Ą├č der Anmerkung des Justizministeriums muss die Liste von Delegierten der Synode im Protokoll der Synode sein.

Im September 2017 war eine au├čerplanm├Ą├čige Pr├╝fung der Propstei durch die Staatsanwaltschaft. Sie ├╝berpr├╝ften das Gesetz zur Missionst├Ątigkeit, indem Dokumente der Tr├Ąger der Propstei, Informationen ├╝ber die Durchf├╝hrung von Missionst├Ątigkeit der Propstei, ob die Propstei staatliche finanzielle Unterst├╝tzung erhielt, Informationen ├╝ber die Quellen ( Organisationen/Einzelpersonen) ausl├Ąndischer Finanzierung, den Haushalt der jetzigen Finanzierung, und der Bericht ├╝ber die tats├Ąchlichen Ausgaben, f├╝r den Zeitraum ab 2015. Die Staatsanwaltschaft bem├Ąngelte in ihrem ├ťberpr├╝fungsbericht, dass die Form des Protokolls der Synode, und die Bedeutung ihrer Enthaltung der Liste der Delegierten im Protokoll selbst enthalten sollen, anstatt anzuheften.

Siehe auch:   www.kirche-trittau.de

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Propstei der Evangelisch-Lutherischen Gemeinden des
Kaliningrader Gebiets

Wappen des Kreises Elchniederung
Die Kirche im Kreisort Heinrichswalde